Den Castrop-Rauxeler Sportplätzen droht durch die neu aufgelegte Coronaschutzverordnung die Schließung. © Jens Lukas
Sport und Corona

Sperrt der Kreis Recklinghausen die Castrop-Rauxeler Sportplätze?

Eine neue Corona-Welle rollt auf den Kreis Recklinghausen zu. Der Inzidenzwert steigt an. Die Sportplätze in Castrop-Rauxel bleiben geöffnet, bis aus dem Kreishaus ein Zeichen kommt. Wann kann das eintreffen?

Die dritte Corona-Welle bahnt sich an. Die Inzidenzwerte steigen bundesweit. In Castrop-Rauxel liegt der für Maßnahmen entscheidende Wert am Donnerstag (25. März) bei 136,3 – also über dem Grenzwert von 100, ab dem es laut Stufenplan wieder härtere Lockdown-Maßnahmen geben soll.

Blick auf die Homepage des Kreises Recklinghausen lohnt sich

Kreisweit liegt die Inzidenz bei 112,2 und somit ebenfalls jenseits der Schallmauer von 100. Eine Wiederaufnahme des Erwachsenen-Trainings oder gar eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs rückt angesichts der aktuellen Entwicklungen in weitere Ferne.

Was bedeutet das aktuell in Castrop-Rauxel für das Training der Kinder und Jugendlichen bis zu 14 Jahren, das ab dem 8. März möglich gemacht wurde? Svenja Küchmeister von der Kreis-Pressestelle in Recklinghausen sagt dazu: „Bis Sonntag gilt weiter die bestehende NRW-Corona-Schutzverordnung.“ Am Montag, 29. März, gebe es eine neue NRW-Schutzverordnung. Ob die eine Sperrung aller Sportanlagen beinhaltet, sei dem Kreis Recklinghausen bislang nicht bekannt.

Sobald die neue NRW-Schutzverordnung schriftlich beim Kreis Recklinghausen eingetroffen sei („Das wird vor Montag sein“), würden die neuen Corona-Maßnahmen, die auch für den Sport in den Städten betreffen, auf der Internet-Seite der Kreisverwaltung sofort veröffentlicht werden, so Svenja Küchmeister. Es lohnt als vor und während des Wochenendes ein Blick auf die Homepage des Kreises Recklinghausen.

In der Castrop-Rauxeler Nachbarstadt Herne (Inzidenzwert: 116,3) gehen die Verantwortlichen bereits fest davon aus, dass ab Montag die Sportplätze wieder geschlossen werden müssen, weil die sogenannte Notbremse gezogen werden muss.

Zwar kennt der Herner Fachbereich Sport die neueste Coronaschutzverordnung noch nicht, doch liegt auch dort die Notbremse in Griffweite. „Leider“, sagte der stellvertretende Leiter Rüdiger Döring gegenüber der WAZ, „denn unsere Vereine gingen mit den Corona-Regeln vorbildlich um.“

14 Sportplätze wurden in Herne und Wanne-Eickel geöffnet, 18 Vereine trieben darauf ihren Sport. „Das hat super geklappt. Ob Fußballer oder Leichtathleten, während des Trainings hielten alle die geforderten Abstands- und Hygienemaßnahmen vorbildlich ein“, lobte Döring.

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Jens Lukas
Freier Mitarbeiter
Über 30 Jahre als Sportredakteur aktiv, bin ich nun im "Unruhestand" seit der Saison 2018/2019 als Freier Mitarbeiter für den Castroper Sport am Ball - eine neue, spannende Erfahrung. Meine journalistischen Fachgebiete sind alle Ballsportarten, die Leichtathletik und Golf. Mit den deutschen Spitzen-Fechtern war ich in den frühen 2000er-Jahren bei Welt- und Europameisterschaften in der "halben Welt" unterwegs.
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