Ein Trainer-Team eines Gegners von Wacker Obercastrop in der Westfalenliga stand zur Disposition. © Jens Lukas
Fußball-Westfalenliga

Rivale von Wacker Obercastrop hat mit dem „King“ verlängert

Mit der Antwort auf die Trainerfrage für die neue Saison legen die Fußball-Vereine eine Basis dafür, mit den Spielern über Vertragsverlängerungen zu sprechen. So auch bei einem Westfalenliga-Aufstiegsanwärter.

In der Fußball-Westfalenliga hat der Aufsteiger SV Wacker Obercastrop einige weite Reisen zu tätigen. Die weiteste geht mit 111 Kilometern zum FC Lennestadt. In der Kilometer-Rangliste auf Position sechs steht ein Verein aus Iserlohn.

Duell war für den 6. Dezember terminiert

Dorthin sollten die Wackeraner eigentlich am 6. Dezember 2020 fahren. 40 Kilometer hätten bei der Ankunft auf der Anzeige gestanden. Für das Gastspiel beim FC Borussia Dröschede.

Dragan Petkovic bleibt Trainer von Borussia Dröschede. © Borussia Dröschede (Dirk Quardt) © Borussia Dröschede (Dirk Quardt)

Dröschede rangierte beim November-Lockdown in der Westfalenliga 2 in Schlagdistanz von Spitzenreiter TuS Bövinghausen – wie auch Wacker Obercastrop. Der Iserlohner Ortsteil-Verein hat die durch Corona verschuldete fußballfreie Zeit genutzt, um personelle Dinge zu klären.

Mit dem Trainerduo Dragan Petkovic/Sean White geht es weiter in der Saison 2021/22. Aus dem aktuellen Kader haben elf Spieler ihre Verträge verlängert. Darunter Torjäger Kingsley „King“ Nweke und Kapitän Lennard Merz. Dröschede hat zudem für die Sommer-Wechselperiode 2021 bereits jetzt festgezurrte hochkarätige Spieler-Neuverpflichtungen angekündigt, ohne jedoch Namen zu nennen.

Kingsley Kanayo Nweke (am Ball) – Spitzname “King” – bleibt bei Borussia Dröschede. © Borussia Dröschede © Borussia Dröschede

Ein Schmankerl am Rande: Edin Terzic, Interims-Trainer von Bundesligist Borussia Dortmund, hat eine Dröschede-Vergangenheit. Terzic stieg als Spieler mit Borussia in die Westfalenliga auf und spielte für Dröschede in dieser Spielklasse noch von 2010 bis 2012.

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Über 30 Jahre als Sportredakteur aktiv, bin ich nun im "Unruhestand" seit der Saison 2018/2019 als Freier Mitarbeiter für den Castroper Sport am Ball - eine neue, spannende Erfahrung. Meine journalistischen Fachgebiete sind alle Ballsportarten, die Leichtathletik und Golf. Mit den deutschen Spitzen-Fechtern war ich in den frühen 2000er-Jahren bei Welt- und Europameisterschaften in der "halben Welt" unterwegs.
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