Die Tennis-Außenplätze in NRW dürfen ab Montag, 22. Februar, wieder öffnen. Doch wie steht es um den Zustand der Courts nach Frost und Schnee? © picture alliance/dpa/AP
Tennis

Nach Lockerung: Welche Castrop-Rauxeler Clubs öffnen am ersten Tag ihre Tennisanlagen?

Ab Montag, 22. Februar, dürfen die Tennis-Außenplätze - unter Auflagen - wieder öffnen. Doch sind die Courts nach Eis und Schnee bespielbar? Welcher Club öffnet, welcher nicht?

Damit hatte in der Castrop-Rauxeler Sportszene wohl keiner gerechnet. Nach der ab Montag, 22. Februar, gültigen NRW-Corona-Schutzverordnung darf wieder Tennis gespielt werden – unter freiem Himmel und unter Auflagen. So ist ein Mindestabstand von fünf Metern ist einzuhalten. Doch wie steht es um den Zustand der heimischen Plätze?

Ein Verein organisiert Vorstandssitzung vor Öffnung

Beim TuS Ickern prüft man derzeit die Möglichkeiten. „Wir müssen schauen, inwieweit die Platzoberflächen das hergeben. Wenn die Plätze so leiden, dass man sie bis zum Sommer nicht wieder hinkriegt, macht das wenig Sinn“, sagt TuS-Geschäftsführer Heiko Sobbe.

„Bis Donnerstag lag noch Schnee darauf. Wenn es machbar ist, wollen wir uns dem aber nicht versperren.“ Am Kattenstätter Busch befinden sich 13 Freiluftplätze. Wie nach jedem Winter müssen sie für die Freiluft-Saison aufbereitet werden. Alte Asche wird abgetragen, über 30 Tonnen neues Material aufgebracht. Alle Courts, die jetzt freigegeben werden, müssten also noch mal für rund 14 Tage schließen.

Die Tennisanlage des TC Castrop 06 „Am Wiedehagen“ verfügt über sieben Freiluft-Courts. © Jens Lukas © Jens Lukas

Aus diesem Grund hält der RV Rauxel an seinem bisherigen Plan fest, „dass die Plätze ab März wieder bespielbar sind“, so Christian Welz, Vorsitzender der Tennis-Abteilung. Alle sechs Courts auf der Wartburginsel werden derzeit generalüberholt, was deutlich umfangreichere Arbeiten erfordert, als zu jedem Frühling üblich.

Der TC Castrop 06 will sein Vorgehen in Sachen Platzöffnung bei der Vorstandssitzung am Donnerstag, 25. Februar, diskutieren. Der TB Rauxel winkt indes gleich ab. „Die Plätze sind vermutlich wie ein Sumpf“, sagt Platzwart Volker Mrosik.

Der TC GW Frohlinde will zunächst den Zustand der Plätze prüfen. „Gibt es der Untergrund her und haben sich die Linien nicht allzu sehr durch den Frost gehoben, werden wir zwei Plätze öffnen“, sagt der Vorsitzende Ulrich Viefhaus. Er moniert: „Es ist ein politischer Schnellschuss, dass die Plätze am Montag wieder geöffnet werden dürfen. Ich weiß nicht, worauf diese Entscheidung basiert.“

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Redaktion und Sportredaktion Castrop-Rauxel

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