Sport und Finanzen

„Moderne Sportstätten 2022“ in Castrop-Rauxel: Die letzte Entscheidung ist gefallen

Sieben Castrop-Rauxeler Vereine haben sich um Fördergelder aus dem NRW-Programm „Moderne Sportstätten 2022“ beworben. Nun hat auch der letzte Club aus der Europastadt einen positiven Bescheid erhalten.
Ein Bild von der Saisoneröffnung 2019: Der AMC in Pöppinghausen bekommt nun rund 60.000 Euro aus dem NRW-Förderprogramm "Moderne Sportstätten 2022" bewilligt. © Volker Engel

Immer wieder dienstags macht Andrea Milz im Jahr 2020 Sportvereine in NRW glücklich. Doch mit Castrop-Rauxel ist erst mal Schluss. Inzwischen haben die NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt sowie ihre Mitarbeiter auch den letzten Verein aus der Europastadt abgearbeitet.

Alle sieben Clubs, die Anträge auf Fördergelder aus dem Landesprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ beantragt haben, bekamen inzwischen einen positiven Bescheid aus Düsseldorf. Letzter Verein in der Runde ist der Automobil- und Motorbootclub (AMC) Castrop-Rauxel.

Zur Freude des AMC-Vositzenden Karlheinz Pieper (l.) kommt für seinen Verein Geld aus Düsseldorf. © Volker Engel © Volker Engel

60.418 Euro gehen zur Hafenanlage am Rhein-Herne-Kanal in Pöppinghausen. Mit dem Eigenanteil des Vereins von letztlich 20 Prozent betrage die gesamte Investitionssumme 79.961 Euro, so der AMC-Vorsitzende Karlheinz Pieper.

„Wir hatten mit einem Eigenanteil von zehn Prozent gerechnet, aber wir sind zufrieden“, erklärt der Pieper. „Wir sind froh über die gute Nachricht aus Düsseldorf. Wir danken Staatssekretärin Andrea Milz, dass wir mit Hilfe der Förderung unsere Anlage modernisieren können.“

Damit sollen neue Stege für Sportboote angelegt werden. Ebenso entsteht ein neues automatisches Abrechnungssystem für den Stromverbrauch der in Pöppinghausen liegenden Boote. Zudem ein sicheres Zugangssystem für das Areal. Dort wurden Anfang des Jahres 2020 fünf Bootsmotoren gestohlen. „Der Schaden lag bei rund 15.000 Euro“, sagt Pieper.

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