Arbeitet in einer besonderen Konstellation wieder als Trainer beim VfB Börnig: Volker Hanebeck. © Jens Lukas
Fuißball-Kreisliga A

Im Nachholspiel: SuS Merklinde trifft auf Team mit Trainer als Zeitarbeiter

Zwischen dem sechsten und siebten Spieltag der Kreisliga A ist der SuS Merklinde gefordert. Am Donnerstag, 7. Oktober, steigt ein Duell, das aus einem kuriosen Grund beim ersten Termin ausgefallen ist.

Eine Extra-Schicht legen die Kreisliga-A-Fußballer des SuS Merklinde (11.) gegen den VfB Börnig (7.) ein. Die Begegnung ist ein Nachholspiel vom zweiten Spieltag (5. September). Damals war der angesetzte Schiedsrichter Jonathan Rupert nicht am Fuchsweg erschienen.

Schiedsrichter vom Spielausfall ist nochmals angesetzt

Den Merklindern bleibt die Hoffnung, dass am Donnerstag, 7. Oktober, der Unparteiische aus dem Kreis Dortmund im zweiten Anlauf ankommt und um 19.30 Uhr anpfeift.

Bemerkenswert: Die Börniger haben einen Trainer, der quasi als Zeitarbeiter das Zepter an der Herner Schadeburgstraße schwingt: Volker Hanebeck. Er hatte in der Vergangenheit mehrfach das VfB-Team betreut.

Diesmal sprang er ein, weil Trainer Jörg Kostrzewa im Mai zurückgetreten war – weil den Börnigern ein Ausverkauf drohte. Hanebeck, der fast drei Jahre raus war aus dem Vereins-Geschäft sorgte auch recht fix für fünf Neuzugänge.

Er erklärte zuletzt am Rande des Westfalenliga-Spiels zwischen Wacker Obercastrop und TuS Bövinghausen: „Ich habe mich überreden lassen, mache das aber maximal für ein Jahr. Wenn ein neuer Trainer da ist, übergebe ich die Mannschaft direkt an ihn.“ Bei der Suche nach einem neuen Mann an der Seitenlinie hilft er sogar mit – möchte aber zunächst mit seinem Team in Merklinde als Sieger vom Platz gehen.

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Lokalsport Castrop-Rauxel
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