Der FC Castrop-Rauxel, hier mit Michael Dschaak am Ball gegen RW Germania, hatte Union Lüdinghausen vor der Brust. © Volker Engel
Fußball-Bezirksliga

FC Castrop-Rauxel: Trainer verabschiedet sich nach Ansprache – kein Problem

Ohne Trainer Michael Wurst (Stadionsprecher beim VfL Bochum) mussten die Bezirksliga-Fußballer des FC Castrop-Rauxel am dritten Spieltag auskommen. Er fuhr mit nach Lüdinghausen, war dann aber schnell weg.

Es geht bergauf beim FC Castrop-Rauxel. Nach der Niederlage zum Auftakt (1:2 in Eichlinghofen) sowie dem 3:1-Sieg am zweiten Spieltag gegen RW Germania schrieben die Castrop-Rauxeler ein zweites Kapitel in ihre jüngste Erfolgsstory. Beim 2:0 (1:0) bei Union Lüdinghausen trugen sich Fatih Yetimoglu und Michael Dschaak in die Torschützenliste ein.

Wurst stellte die Mannschaft auf – und stieg ins Auto

Philipp Wesolek, der Michael Wurst auf der Trainerbank vertrat, berichtete: „Wir hätten auch 4:0 gewinnen können.“ Das 1:0 (27.) hatte Yetimoglu nach einem gewonnenen Zweikampf und einem Schuss aus 16 Metern gemacht. Danach und auch zu Beginn der zweiten Halbzeit verpasste der FC die Vorentscheidung.

Auf der Gegenseite bewahrte Keeper André Dante sein Team mit mehreren Paraden vor dem Ausgleich. Wesolek: „Man hat gemerkt, dass Lüdinghausen durch die zwei Unentschieden auf dem Konto mit Selbstvertrauen aufgetreten ist.“

Die Entscheidung war dann das 2:0 (60.) von Dschaak, der nach einem Querpass von Yetimoglu das Leder nur noch über die Linie drücken musste.

Michael Wurst war mit nach Lüdinghausen gefahren, hielt noch die Ansprache in der Kabine und düste dann ab zu seinem Job als Stadionsprecher des VfL Bochum gegen Hertha BSC. Zwischenstände bekam Wurst per Telefon.

In seiner Aufgabe als Trainer wurde Philipp Wesolek vom verletzten Routinier Markus Scherff unterstützt. Dieser agierte als Linienrichter-Assistent auf der der Trainerbank entfernten Seite und nahm dort Einfluss auf die Partie.

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Lokalsport Castrop-Rauxel
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Jens Lukas

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