Während der durch den Lockdown bereits im November gestarteten Winterpause kommen aktuell Trainer und wechselwillige Fußballer ins Gespräch. Und auch Coaches angefragt, ob sie wechseln wollen. © Jens Lukas
Fußball

Einem Castrop-Rauxeler Trainer flattern Angebote ins Haus – damit er wechselt

Eine Castrop-Rauxeler Fußball-Mannschaft hat derzeit Abstiegssorgen. Zwar hat sie im Vergleich zu anderen zwei Spiele Rückstand, glücklich stimmt aber auch das nicht. Zumal es ein Störgeräusch gibt.

Der Corona-Lockdown Light seit dem 1. November, der von der Politik inzwischen bis 10. Januar 2021 verlängert wurde, hat den Amateurfußball gänzlich getoppt. Dass frühestens wohl erst im Februar 2021 wieder um Meisterschafts-Punkte gespielt werden darf, lässt den Fußball-Vereinen nun Zeit und Raum, um sich neu zu sortieren.

Verhandlungen sind nicht in der finalen Phase

Zumal bei den aktuell sehr hohen Corona-Zahlen in dieser Saison bis hin zum erneuten totalen Abbruch jedes Szenario möglich erscheint. Ob der Bezirksligist SG Castrop, Schlusslicht in der Staffel 9, sich zum Jahreswechsel jedoch personell verstärken wird, ist derzeit völlig ungewiss. „Ja, wir führen Gespräche mit Spielern von anderen Vereinen, die wir gerne bei uns hätten – konkretere, finale Verhandlungen stehen da aber noch aus“, sagt Trainer Tino Westphal.

Und wie gestaltet sich die Zukunft beim Trainer-Duo Westphal/Dennis Dannemann? „Grundsätzlich besteht bei uns beiden die Bereitschaft, auch in der nächsten Saison Trainer der SG Castrop zu sein. Gespräche mit dem Vorstand über unsere Zukunft gibt es folgen erst in Januar“, erklärt Westphal den aktuellen Stand der Dinge.

Tino Westphal, Trainer der SG Castrop. © Jens Lukas © Jens Lukas

Westphal deckt nicht auf, welche Clubs angefragt haben

Allerdings verrät er nebenbei, dass ihm sogar einige Anfragen von anderen Vereinen vorliegen, die ihn als Trainer haben möchten. „Darunter sind einige sehr interessante Sachen. Meine erste Option aber bleibt die SG Castrop, bei der ich mich wohl fühle. Schaun wir mal, wohin der Weg letztlich führt“, gibt Westphal jedoch nicht preis, von welchen Vereinen ihm Angebote vorliegen.

Mit Edmond Pllavci hat sich bei der SG Castrop mit Stand 7. Dezember nur ein Spieler abgemeldet. „Das aber schon vor einiger Zeit“, so Westphal. „Bei den von Dennis und mir mit Spielern aus dem aktuellen Kader geführten Gesprächen sind wir auch auf einem guten Weg. Viele haben zugesagt, über das Saisonende hinaus zu bleiben“, so Westphal.

Drei Langzeitverletzte kurieren sich aus

Die lange Corona-Pause bringt für die SG Castrop sportlich gesehen auch gute Aspekte mit sich. So können die Langzeit-Verletzten Ingmar Holtkamp, Benedikt Meyer-Drabert und Manuel Backes in aller Ruhe ihre Verletzungen auskurieren.

„Sie laufen also keine Gefahr, eventuell zu früh wieder ins Geschehen auf dem Platz einzusteigen. Diese Drei brauchen wir im Abstiegskampf unbedingt, wenn es mit dem Fußball um Punkte wieder losgeht“, sagt Trainer Westphal, der trotz der schlechten Tabellensituation optimistisch bleibt, dass die SG Castrop in der Bezirksliga bleiben wird.

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Freier Mitarbeiter
Über 30 Jahre als Sportredakteur aktiv, bin ich nun im "Unruhestand" seit der Saison 2018/2019 als Freier Mitarbeiter für den Castroper Sport am Ball - eine neue, spannende Erfahrung. Meine journalistischen Fachgebiete sind alle Ballsportarten, die Leichtathletik und Golf. Mit den deutschen Spitzen-Fechtern war ich in den frühen 2000er-Jahren bei Welt- und Europameisterschaften in der "halben Welt" unterwegs.
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