Frohlindes Torwart Daniel Schultz war nach dem Spiel bei Viktoria Resse auf gute Haushalts-Tipps angewiesen. © Jens Lukas
Sport-Geschichten

Ein Frohlinder Fußballer brauchte nach dem Spiel gute Haushalts-Tipps

Für den Landesliga-Keeper des FC Frohlinde endete der achte Spieltag mit einem kniffeligen Problem. Diese und weitere Anekdoten vom Wochenende erzählen wir in unserer Rubrik „Leute im Sport“.

Daniel Schultz, Torwart des Landesligisten FC Frohlinde, bekam bei Viktoria Resse quasi hautnah zu spüren, dass Fußball im Herbst auf Naturrasen und bei leichtem Regen nicht das reinste Vergnügen ist. Als er sich im Rasen-Morast einmal richtig lang machen musste, um einen Ball zu erwischen, erstrahlten Trikot und Hose auf der linken Seite von oben bis unten nicht mehr in leuchtendem Gelb-Grün, sondern nur noch in morastigem Schwarzton. Ob dieses Schultz-Outfit wohl jemals wieder sauber wird? Von 1968 bis 1984 wusste da Klementine mit dem rot-weiß karierten Hemd in der Fernsehwerbung einen guten Rat: „Ariel wäscht nicht nur sauber, sondern auch porentief rein.“ Eventuell ist das ja auch heute noch ein Tipp für Daniel Schultz, wie sein Torwart-Trikot wieder so wird wie es war, bevor es mit Resses Rasen-Morast in engeren Kontakt kam.Moritz Budde, Spielführer der Westfalenliga-Fußballer von Wacker Obercastrop, sprang am Sonntag quasi einen seiner Brüder ein. Denn er lief für Wacker II im Spitzenspiel der Kreisliga B auf – auch weil Wacker I spielfrei hatte. In der Obercastroper Reserve ist seit einigen Monaten Bruder Yannik Budde fester Bestandteil des Kaders, verletzte sich allerdings im Spiel gegen RSV Holthausen (2:2).Martin Backwinkler, ehemaliger Junioren- und Senioren-Trainer der Spvg Schwerin, stand am Sonntag beim Testspiel seiner U17-Junioren des VfB Waltrop bei Westfalia Herne nur kurz unter Verdacht der Schiebung. Denn Schiedsrichter der Partie war Maurice Backwinkler, sein Neffe. Nach dem 4:2-Sieg der Waltroper im Strünkede Stadion bekräftigte Waltrop-Trainer Marco Taschke: „Es ist alles mit rechten Dingen gelaufen.“

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Geboren und wohnhaft in Castrop-Rauxel, bin ich über den Billardsport (Karambolage) als freier Mitarbeiter in der Castrop-Rauxeler Lokalredaktion angefangen. Da ich neben dem französischen Billard noch Fußball, Handball, Tischtennis und Tennis in Vereinen aktiv ausführte bot es sich förmlich an, darüber ebenfalls zu berichten.
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Über 30 Jahre als Sportredakteur aktiv, bin ich nun im "Unruhestand" seit der Saison 2018/2019 als Freier Mitarbeiter für den Castroper Sport am Ball - eine neue, spannende Erfahrung. Meine journalistischen Fachgebiete sind alle Ballsportarten, die Leichtathletik und Golf. Mit den deutschen Spitzen-Fechtern war ich in den frühen 2000er-Jahren bei Welt- und Europameisterschaften in der "halben Welt" unterwegs.
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