Rudern

Der RV Rauxel lässt wieder Boote zu Wasser – legal?

Die Ruderer des RV Rauxel dürfen - unter den selben strengen Auflagen, die auch für den öffentlichen Raum gelten - wieder in die Boote. Das war zwischenzeitlich auch gar nicht verboten.
Das Bootshaus des RV Rauxel gilt als Lagerstätte, nicht als Sportstätte. Daher darf der RV Rauxel Boote zu Wasser lassen. Dies war zwischenzeitlich unklar, daher hatte der RV Rauxel im Dezember dieses Angebot eingestellt. Weiterhin gelten strenge Hygienevorschriften. © Christian Püls

Der RV Rauxel darf an der Wartburginsel wieder Boote zu Wasser lassen, wenn auch nur mit maximal zwei Menschen an Bord. Eigentlich war es zwischenzeitlich auch gar nicht verboten, auf dem Rhein-Herne-Kanal zu rudern. Doch das ist zwischen den Feiertagen irgendwie untergegangen.

„In der Corona-Schutzverordnung vom 16. Dezember stand, dass die Nutzung von Sportstätten untersagt ist“, erklärt Daniela Rotte, 2. Vorsitzende der RVR-Ruderabteilung. „Am 12. Januar hat die Staatskanzlei Düsseldorf die Verordnung präzisiert. Demnach sind Bootshallen keine Sportstätten, sondern gelten als Lagerstätten.“ Und: Der Rhein-Herne-Kanal ist ohnehin öffentlicher Raum.

Strenge Regeln bleiben bestehen

Maximal zwei Personen aus zwei verschiedenen Haushalten dürfen also wieder gemeinsam ins Boot. Oder ein Haushalt. Alles unter strengen Hygieneregeln. Eigentlich war dies auch zwischenzeitlich gar nicht verboten.

„Theoretisch hätten wir das eingeschränkte Angebot auch im Dezember aufrecht erhalten können“, so Daniela Rotte. „Aber das war damals nicht eindeutig erkennbar. Kurz vor Weihnachten war es auch nicht immer leicht, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Daher sind wir erst mal auf Nummer sicher gegangen.“

Inzwischen habe man auch Rücksprache mit der Stadtverwaltung gehalten. Demnach falle das Herausholen der Boote nicht unter das Vereinssportverbot. „Ich gehe davon aus, dass einige Vereinsmitglieder die Möglichkeit nutzen werden, sobald es die Witterung zulässt.

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