Auf das Tor vor dem Clubheim des FC Frohlinde wird bald wieder ein Stürmer zielen, der schon einmal beim FCF war. © Jens Lukas
Fußball-Landesliga

Der FC Frohlinde feiert Rückkehr seines Aufstiegs-Goalgetters

Die externe Kader-Planung beim Fußball-Landesligisten FC Frohlinde befindet sich in voller Fahrt. Jetzt hat ein Stürmer zugesagt, dessen Wege sich einst auch mit Weltmeistern gekreuzt haben.

Beim FC Frohlinde hat der sportliche Leiter Siggi Morina, alle Hände voll zu tun. Nachdem die Gespräche zur Weiterverpflichtung mit den Akteuren aus dem vorhandenen Kader abgeschlossen sind, kommen jetzt nacheinander neue Gesichter dazu. Wobei der Akteur, der jetzt seine Zusage für die Saison 2021/22 gegeben hat, schon eine Vergangenheit an der Brandheide vorweisen kann.

Für Wattenscheid in der Bundesliga aufgelaufen

Der torgefährliche Stürmer ist Mario Djordic, der 2015 von Vorwärts Kornharpen gekommen war, drei Jahre in Frohlinde spielte und den Aufstieg in die Landesliga mit herausgeschossen hatte.

Das ist Mario Djordic

  • Mario Djordic ist am 27.07.1988 in Witten geboren und wohnt nach seiner Hochzeit 2020 mit seiner Frau Jessica im Wittener Zentrum.
  • Nach seiner Lehre zum Industriekaufmann arbeitet er als Verkäufer im familieneigenen Betrieb der Stahlbranche in Witten-Annen.
  • Als Mini-Kicker begann er beim TuS Heven. Von der D-Jugend bis hin zu den A-Junioren in der Bundesliga spielte er bei der SG Wattenscheid. Nach TuRa Rüdinghausen und Vorwärts Kornharpen kam er 2015 zum FC Frohlinde, wohin er jetzt zurückkehrt.

Mit der SG Wattenscheid ist der heute 32-Jährige in der U17- und U19-Bundesliga West aufgelaufen. Gegner waren damals Spieler, die später einen internationalen Karriere-Schwung erlebten. Bei den Nachwuchs-Teams der Bundesligisten standen Namen wie von den späteren Weltmeistern Mesut Özil, Benjamin Höwedes von Schalke 04, Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund) sowie auch Keeper Andreas Luthe (VfL Bochum/jetzt Union Berlin) auf den gegnerischen Spielberichten.

Jetzt kommt der in Witten geborene Djordic nach einem kurzen Abstecher zum SV Herbede zurück an die Brandheide. Er sagte zum Reporter dieser Redaktion: „Nach einer Fußballpause kribbelt es wieder in meinen Füßen. Frohlinde habe ich nie vergessen, dort habe ich immer noch viele Freunde und so fit wie jetzt, war ich wohl noch nie.“

So hätte gleich Dietrich Liskunov angerufen der Frohlinde selbst im Sommer verlässt und sich darüber freute, dass er zurückkehrt. Obwohl die Trainer Stefan Hoffmann und Michael Wurst auch aufhören. Wurst kennt Djordic schon aus gemeinsamen Zeiten bei TuRa Rüdinghausen.

Mario Djordic ging schon einmal für drei Jahre für Frohlinde auf Torejagd. © Jens Lukas © Jens Lukas

Zu Daniel Diaz, der ab Sommer mit Jimmy Thimm im Duett als Trainer fungieren wird, habe er ein Super-Verhältnis, betont Djordic: „Schade, dass Daniel nach seiner schweren Verletzung nicht mehr spielen kann. Mit ihm habe ich eine starke Flügelzange gebildet.“ Mario Djordic betont im Gespräch immer wieder, wie sehr ihm der FC Frohlinde ans Herz gewachsen ist.

Und ihm wäre auch die Liga egal, in der die Frohlinder ab Sommer auflaufen. Diese stehen nämlich seit der Unterbrechung der Saison 2020/21 wegen Corona auf einem Abstiegsplatz. Sollte der Ball wieder rollen und die Saison nur nach der Hinrunde gewertet werden, könnte es bei erst fünf erreichten Punkten eng werden.

Aber Djordic ist zuversichtlich, dass Frohlinde in der Landesliga bleibt. Entweder weil die Saison ohne Wertung abgebrochen wird, oder – weil „Didi“ Liskunov versprochen hat – die Frohlinder das auf dem Platz regeln.

Legt sich wieder für den FC Frohlinde ins Zeug: Mario Djodic (Mitte). © Jens Lukas © Jens Lukas
Über den Autor
Sportredaktion Castrop-Rauxel
Geboren und wohnhaft in Castrop-Rauxel, bin ich über den Billardsport (Karambolage) als freier Mitarbeiter in der Castrop-Rauxeler Lokalredaktion angefangen. Da ich neben dem französischen Billard noch Fußball, Handball, Tischtennis und Tennis in Vereinen aktiv ausführte bot es sich förmlich an, darüber ebenfalls zu berichten.
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