Die Castrop-Rauxeler Fußball-Stadtmeisterschaft muss auf den Prüfstand gestellt werden.
Meinung

Castrop-Rauxeler Stadtmeisterschaft ist nicht kompatibel mit der Saisonvorbereitung

Viel Programm haben die Castrop-Rauxeler Fußballer in ihrer Saisonvorbereitung. Mittlerweile fühlt sich die Stadtmeisterschaft hier eher störend an. Das meint unser Autor.

Eigentlich sollte man meinen, dass die Verlegung des offiziellen Saisonstarts durch den Westfälischen Fußball-Verband vom 15. auf den 29. August die Trainer hat aufatmen lassen. Mehr Zeiten für die Vorbereitung bedeuten ja auch mehr Trainingseinheiten, die wichtig sind, um die Verletzungsgefahr in den Partien spürbar herunterzuschrauben.

Die Coaches bekommen aber nicht die Entlastung, die auf den ersten Blick entstanden ist. Denn ihr Terminkalender ist pickepackvoll. Insbesondere für die Speerspitzen im Castrop-Rauxeler Fußballsport: Wacker Obercastrop und FC Frohlinde.

FCF-Coach Jimmy Thimm muss neben Training auch Testspiele, den Westfalenpokal, den Kreispokal, den Cranger Kirmes Cup und auch die Stadtmeisterschaft unter einen Hut bringen.

Spätestens jetzt – und vor allem für Wacker und Frohlinde – wird klar: Die Stadtmeisterschaft ist nicht kompatibel mit der Saisonvorbereitung der Mannschaften. Bis zur vier Partien mit Terminen an Wochentagen kollidieren erheblich mit den Pokal-Wettbewerben und Sparringsduellen mit Testspielgegnern, die für Partien auf Augenhöhe oder als starker Gradmesser eingeladen wurden.

Es wird Zeit, über die Stadtmeisterschaft, deren Modus und Zeitpunkt intensiv nachzudenken. Ansonsten können die Teams den bei ihnen beliebten Wettbewerb nicht mehr so bedienen, wie sie es gerne tun würden.

Über den Autor
Lokalsport Castrop-Rauxel
Ein Journalist macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute (dieses Prinzip ist auch das Motto des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises).
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Jens Lukas

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