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„Mafioso-Style soll es sein“

Der perfekte Anzug

Um den Bräutigam der Dorstener Traumhochzeit drehte sich alles im Modehaus Mensing. Danny bekommt für die Hochzeit mit seiner Braut Julia einen Maßanzug spendiert.

25.04.2019, 11:37 Uhr / Lesedauer: 3 min
„Mafioso-Style soll es sein“

Danny stand bei seinem Termin im Modehaus Mensing im Mittelpunkt. Store Manager Thorsten Hellwig (r.) und Peter Stark, Einkäufer Herrenkonfektion (l.), kümmerten sich um den Bräutigam der Dorstener Traumhochzeit und verpassten ihm den perfekten Maßanzug. © Lydia Klehn-Dressler

Beim Modehaus Mensing überlässt man nichts dem Zufall. Das gilt vor allem für den Hochzeitsanzug. Gerade für diesen großen Tag, wenn alle Blicke auf Braut und Bräutigam ruhen, sollte alles perfekt sitzen. Daher bekommt Danny als Bräutigam der Dorstener Traumhochzeit von Mensing einen dreiteiligen Maßanzug auf den Leib geschneidert.

„Mafioso-Style soll es sein“

Peter Stark und Thorsten Hellwig von Mensing berieten Bräutigam Danny, der in Begleitung seiner zukünftigen Schwiegermutter den Termin wahrnahm (v.l.). © Lydia Klehn-Dressler

„Der Mafioso-Style soll es sein. Eng anliegend mit einer schmalen Krawatte. Und der Anzug soll zu den Manschettenknöpfen meines Opas passen. Vor 50 Jahren hat er sie bei seiner eigenen Hochzeit getragen“, erklärte Danny zu Beginn des Termins Store Manager Thorsten Hellwig und Peter Stark, Einkäufer der Herrenkonfektion. Und weiter: „Außerdem soll der Anzug einen grauen Farbton haben. So hell wie möglich.“ Peter Stark dazu: „Im Prinzip ist das alles möglich. Wir schauen uns zunächst verschiedene Stoffe an und gucken, was am besten zu Ihnen passt. Wir sollten jedoch aufpassen, dass der Anzug nicht zu hell wird. Das würde sonst nicht mit Ihrem Hemd und dem Kleid der Braut harmonieren.“

„Mafioso-Style soll es sein“

Peter Stark zeigte Danny und seiner zukünftigen Schwiegermutter Leni die verschiedenen Möglichkeiten auf. © Lydia Klehn-Dressler

Dannys zukünftige Schwiegermutter Leni begleitete ihn zu diesem Termin und wusste natürlich über die Farbe des Brautkleides Bescheid: Ivory. „Für mich ist das Weiß“, erwiderte Danny. Doch ganz so einfach ist das nicht, wie ihm auch Thorsten Hellwig erklärte: „Insbesondere auf Fotos würde es auffallen, wenn Sie beide zwei verschiedene Weißtöne tragen. Ein strahlend weißes Hemd unterscheidet sich dann deutlich von dem elfenbeinfarbigen Ivory.“

„Mafioso-Style soll es sein“

Durch verschiedene Stoffe und Knöpfe kann ein individueller Anzug entstehen - ein Unikat. © Lydia Klehn-Dressler

Schnell konnte der 37-jährige Bräutigam unter den Stoffmustern einen Favoriten ausmachen – nicht zu hell und nicht zu dunkel. Ton in Ton soll passend dazu eine schlichte Weste ohne Kragen aus dem gleichen Stoff bestehen – zumindest vorne. „Ich habe schon mal eine Weste gesehen, die auf dem Rücken einen anderen Stoff hatte. Und zwar Rot. Aber ich glaube, die Farbe passt nicht zu mir“, gab Danny zu bedenken. Peter Stark konnte erklären, warum er diesen Eindruck hatte: „Grundsätzlich gilt, dass man keine Farbe tragen sollte, die auch im Gesicht vorkommt. Und da Sie einen rotstichigen Bart haben, wäre rote Kleidung nicht empfehlenswert. Allerdings können wir einen anderen Stoff für die Rückenpartie der Weste auswählen. Gerne auch ein graues Muster. Der gleiche Stoff kann dann außerdem für das Innenfutter des Sakkos verwendet werden. Dann passt alles ganz wunderbar zusammen.“

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Danny wurde von seiner zukünftigen Schwiegermutter Leni begleitet. © Lydia Klehn-Dressler

Gesagt, getan: Es dauerte nicht lange, bis Danny ein schönes Muster entdeckte, das ihm sehr gut gefiel. „Toll wäre es, wenn die Krawatte und das Einstecktuch auch noch aus dem gleichen Stoff bestehen würden“, so Danny. „Dann wäre es schön einheitlich. Zu verspielt soll es nämlich nicht werden.“ Eine gute Idee, fand auch Peter Stark.

„Mafioso-Style soll es sein“

Alles muss perfekt sitzen für den großen Tag. © Lydia Klehn-Dressler

In Bezug auf das Sakko galt es schließlich, die Anzahl von Taschen und Knöpfen auszuwählen. Dafür zog Danny einen Musteranzug an, um ein besseres Gefühl dafür zu entwickeln, was er mag und was nicht. „Ein dunkler Knopf wäre harmonischer für das Gesamtbild“, erklärte Peter Stark. Weiter entschied sich Danny für zwei gerade aufgesetzte Taschen. Thorsten Hellwig wies noch auf zwei weitere wichtige Details hin: „Da Sie eine enge Passform bevorzugen, empfehle ich hinten zwei Seitenschlitze. Dadurch sitzt das Sakko schmaler am Körper. Außerdem sollten Sie darüber nachdenken, welche Uhr Sie bei der Hochzeit tragen wollen. Denn durch eine sehr große Uhr können die Ärmel, insbesondere des Hemdes, unterschiedlich lang wirken.“ Danny dazu: „Das ist ein guter Hinweis. Ich denke, dass ich das bei der Anprobe entscheiden werde.“

„Mafioso-Style soll es sein“

Damit ein Anzug gut sitzt, muss so einiges beachtet werden. © Lydia Klehn-Dressler

Auch einige zusätzliche Highlights wurden dem Bräutigam gezeigt – wie ein persönliches Monogramm oder im Kragen des Sakkos eingestickt die Namen von Braut und Bräutigam. „Den Kragen kann man dann beim Fotoshooting hochklappen. Das ergibt immer tolle und lustige Fotos“, wusste Peter Stark zu berichten.

„Mafioso-Style soll es sein“

Auch eine Fliege wurde ausprobiert. Doch Danny entschied sich ganz klar dagegen. © Lydia Klehn-Dressler

„Mafioso-Style soll es sein“

Beim Ausmessen musste der Bräutigam stillhalten. © Lydia Klehn-Dressler

Parallel zum Beratungsgespräch wurde natürlich auch Maß genommen – bei der Hose gab Danny noch einen wichtigen Hinweis: „Auch wenn ich es oben eng mag, soll die Fußweite dennoch nicht zu schmal werden. Ich mag keine Skinny-Hosen.“ Anhand des Musteranzugs wurde geschaut, wie es dem Bräutigam am besten gefällt. „Da Sie ja Ihre Schuhe, die Sie bei der Hochzeit tragen werden, schon mitgebracht haben, können wir Länge und Breite genau abstecken. Damit die Hose unten gut fällt, wird sie hinten 1cm länger sein als vorne“, erklärte Peter Stark.

„Mafioso-Style soll es sein“

Peter Stark erklärte Danny, wie lang die Hose sein sollte. © Lydia Klehn-Dressler

Glücklich betrachtete sich Danny anschließend im Spiegel: „Diese Schlupfgröße hat zwar noch nicht die richtige Farbe. Aber ich kann mir den Anzug schon sehr gut vorstellen. Ich fühle mich richtig edel!“

„Mafioso-Style soll es sein“

Danny begutachtete sich im Spiegel. Zu Beginn war der Anzug für ihn etwas ungewohnt – doch am Ende fand er sich richtig „edel“. © Lydia Klehn-Dressler

Mehr Informationen über das Modehaus Mensing gibt es auf der Homepage des Unternehmens. www.mensing.com
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