Anzeige

Westfalen-Lippe hat nach wie vor Rücken

AOK-Gesundheitsbericht 2019

Der AOK-Gesundheitsbericht 2019 zeigt: Die Ausfalltage wegen Rückenerkrankungen sind weiter gestiegen.

22.07.2019, 09:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Westfalen-Lippe hat nach wie vor Rücken

Westfalen-Lippe hat weiter Rücken: Mehr als 1,47 Millionen Ausfalltage entfielen im vergangenen Jahr allein auf Rückenschmerzen. AOK/hfr. © AOK/hfr.

Muskel- und Skeletterkrankungen sind weiterhin die Volkskrankheit Nummer eins. Sie verursachen unverändert die meisten Fehltage in Westfalen-Lippe. Mit 23,4 Prozent liegt deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Alleine auf Rückenschmerzen entfallen mehr als 1,47 Millionen Ausfalltage. Deren Anzahl ist gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50.000 Ausfalltage weiter gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK NORDWEST hervor.

Präventionsangebote

Auf den weiteren Plätzen folgen Atemwegserkrankungen (13,4 Prozent), Verletzungen (10,8 Prozent) und psychische Erkrankungen (10,3 Prozent). „Diese Ergebnisse machen deutlich, dass die Arbeitnehmer im vergangenen Jahr insbesondere wegen Rückenbeschwerden krankgeschrieben wurden. Hier können gezielte Präventionsangebote helfen und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessern“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST.

So unterstützt die AOK NORDWEST nicht nur ihre Versicherten mit speziellen Kursangeboten, sondern hilft auch den Unternehmen in Westfalen-Lippe mit speziellen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung dabei, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu identifizieren und abzubauen, um nicht zuletzt auch den Krankenstand im Betrieb nachhaltig zu senken. „Erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement gibt es nicht von der Stange, sondern muss sehr individuell auf die Belange, die Bedürfnisse und die Möglichkeiten jedes einzelnen Unternehmens abgestimmt werden“, so Ackermann.

Hier bietet die AOK NORDWEST spezielles Know-how durch eigene qualifizierte Präventionsfachkräfte an, die beratend durch die jeweiligen Prozesse führen. Situationsanalyse, Hilfe bei der Planung und Durchführung präventiver Maßnahmen sind Teil der Begleitung. Im letzten Jahr nutzten über 400 Betriebe in Westfalen-Lippe diesen besonderen AOK-Service.

Insgesamt stieg der Krankenstand bei den rund 1,1 Millionen versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in der Region Westfalen-Lippe im vergangenen Jahr von 5,9 Prozent auf 6,0 Prozent. Ursache war vor allem die Erkältungswelle Anfang des Jahres mit deutlich mehr Krankschreibungen als im Vorjahreszeitraum.

Lesen Sie jetzt