Anzeige

Rauchfrei ins neue Jahr

Gute Vorsätze

Viele Dortmunder wollen zum Jahresbeginn mit dem Rauchen aufhören. Doch wie anfangen und durchhalten?

13.01.2021, 09:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Rauchen schädigt nahezu jedes Organ im Körper. Dennoch greift rund jeder Vierte in Dortmund zur Zigarette.

Rauchen schädigt nahezu jedes Organ im Körper. Dennoch greift rund jeder Vierte in Dortmund zur Zigarette. © AOK/hfr.

In Dortmund wird weiterhin zu viel geraucht: So qualmte im Jahr 2017 etwa jeder Vierte. Dabei greifen Männer häufiger zum Glimmstängel als Frauen. Viele Dortmunder wünschen sich Jahr für Jahr, mit dem Rauchen aufzuhören.

„Besonders zum Jahresanfang nehmen sich viele Menschen in Dortmund vor, ihren Lebensstil zu verändern und ihre guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Dabei hilft die AOK mit zahlreichen Gesundheitskursen in der Gruppe oder ganz flexibel auch allein zu Hause“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

Ein Risikofaktor

Rauchen ist neben Stress, mangelnder Bewegung und ungesunder Ernährung einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislaufkrankheiten, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs und Diabetes.

„Rauchen schädigt nahezu jedes Organ im Körper. Dennoch greift rund jeder Vierte in Dortmund zur Zigarette. Das zeigt uns, dass wir nicht nachlassen dürfen, über die Gefahren des Rauchens aufzuklären und für die Vorteile des Nichtrauchens zu werben. Und das so früh wie möglich, damit Kinder und Jugendliche idealerweise erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen“, so Kock.

Tabakatlas 2020

Laut Tabakatlas 2020 verursacht Rauchen bis zu 80 Prozent aller Lungenkrebsfälle und erzeugt daneben zahlreiche weitere Krebsarten. Darmkrebs ist nach Krebsarten der Atemwege die häufigste Krebsart, die durch das Rauchen entsteht. An den Folgen des Rauchens sterben in Deutschland jedes Jahr rund 127.000 Menschen. Dies entspricht 13,3 Prozent aller Todesfälle.

Die Mehrheit der Raucher hat schon einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. „Obwohl die Gesundheitsgefahr, die vom Rauchen ausgeht, seit langem bekannt ist, ist die Raucherquote immer noch hoch. Die physische und psychische Abhängigkeit ist meist stark und das Rauchen hat eine wichtige Funktion: Es gibt dem Alltag eine Struktur, dient dem Stressabbau oder spielt bei sozialen Kontakten eine wichtige Rolle.

Langfristiger Rauchstopp

Für diese Funktionen müssen für einen langfristigen Rauchstopp Alternativen gefunden werden. Nur so kann ein „Verzicht“ zum „Gewinn“ werden - eine wichtige Voraussetzung für einen langfristigen Rauchstopp. Doch mit Unterstützung und einem klaren Bekenntnis zum Aufhören ist ein dauerhafter Rauchverzicht möglich“, so Kock.

Die AOK NORDWEST unterstützt ihre Versicherten auf dem Weg zum Nichtrauchen mit zahlreichen Angeboten und speziellen Kursen – auch digital liveonline gemeinsam mit anderen oder online für sich allein. Alle Angebote sind exklusiv und kostenfrei für AOK-Kunden. Die Kurse werden von qualifizierten Fachkräften geleitet.

Darüber hinaus bietet die AOK NORDWEST im Internet unter www.aok.de/nw in der Rubrik Leistungen & Services ein AOK-Expertenforum zum Nichtrauchen an.