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Positiver Nebeneffekt der Corona-Abstandsregeln

Weniger Kopfläuse

Auch Kopfläuse haben es während der Corona-Pandemie schwer: Durch die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln gibt es in Dortmund weniger Übertragungen.

10.02.2021, 08:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kopfläuse sorgen für einen unangenehmen Juckreiz.

Kopfläuse sorgen für einen unangenehmen Juckreiz. © AOK

So sind von Januar bis November 2020 die Verschreibungen von Arzneimittel gegen Läusebefall gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 38 Prozent gesunken.

„Wir gehen davon aus, dass die geschlossenenKiTas und Schulen maßgeblichen Anteil daran hatten. Dadurch wurde den Kopfläusen praktisch der Weg abgeschnitten und sie konnten sich nicht ausbreiten“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Nicht gesundheitsgefährdend

Kopfläuse sind nicht gesundheitsgefährdend. Allerdings sorgen sie für einen unangenehmen Juckreiz und vermehren sich schnell. Betroffen sind meist Kinder, vor allem die Sieben- bis Zwölfjährigen. Bei engem Kontakt zum Beispiel beim Spielen verbreiten sich die kleinen Parasiten von Kopf zu Kopf. Läuse sollten aber auf jeden Fall behandelt werden. In der Apotheke gibt es verschiedene Produkte, um Läuse zu bekämpfen, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.