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Mehr als 23.500 Beschäftigte wegen Covid-19 krankgeschrieben

Bilanz nach einem Jahr Corona-Pandemie

In Westfalen-Lippe wurden zwischen März 2020 und Februar 2021 insgesamt 23.538 AOK-versicherte Beschäftigte von einem Arzt im Zusammenhang mit einer Covid-19-Diagnose krankgeschrieben.

04.06.2021, 08:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Insgesamt 1589 Patienten wurden mit einer gesicherten Covid-19-Diagnose in einem Krankenhaus in Westfalen-Lippe behandelt und häufig auch beatmet. foto AOK/hfr.

Insgesamt 1589 Patienten wurden mit einer gesicherten Covid-19-Diagnose in einem Krankenhaus in Westfalen-Lippe behandelt und häufig auch beatmet. foto AOK/hfr. © AOK

Das ergab eine aktuelle Auswertung der AOK NORDWEST nach zwölf Monaten Corona-Pandemie. Die AOK-Ergebnisse belegen außerdem, dass Berufe in der Betreuung und Erziehung von Kindern, Medizinische Fachangestellte und Berufe in der Altenpflege am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit Covid-19 betroffen waren.

Die niedrigsten Covid-19-bedingten Fehlzeiten weisen Berufe in der Hochschullehre und -forschung sowie in der Landwirtschaft auf.

Im Krankenhaus behandelt

Zwischen März 2020 und Februar 2021 wurden insgesamt 1589 Patienten mit einer gesicherten Covid-19-Diagnose im Krankenhaus behandelt, 35 Patienten (2,2 Prozent) sind in der Klinik verstorben. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen betrug 53 Jahre.

Bei mehr als der Hälfte der von Covid-19 betroffenen Beschäftigten (50,7
Prozent) wurde der gesicherte Nachweis der Infektion auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dokumentiert. Bei den übrigen Fällen wurde SARS-CoV-2
als Verdachtsfall dokumentiert.