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„Alles ist auf einmal anders“

Allgemeiner Bürgerschützenverein Erle e.V.

Erle. Der Allgemeinene Bürgerschützenverein Erle wird 125 Jahre alt. Der Geburtstag muss allerdings nachgefeiert werden - ebenso wie das Schützenfest.

04.06.2020, 17:11 Uhr / Lesedauer: 8 min
Die Festlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläumsjahr werden verschoben.

Die Festlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläumsjahr werden verschoben. © privat

Das Schützenfest des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle e.V.findet nicht. Präsident Arno Brömmel hat ein Grußwort verfasst:

Liebe Erler Mitbürgerinnen und Mitbürger, Schützen, am 5., 6., 7. und 8. Juni hätten wir in Erle unser Jubiläumsschützenfest gefeiert, denn unser Schützenverein wird in diesem Jahr 125 Jahr alt. Grund genug all unsere Königspaare und Kaiserpaar, unsere Freunde, die Schützenvereine aus den Nachbargemeinden und viele Musikvereine einzuladen und alle wären gekommen.

Meine Kameraden aus Vorstand und Offizierskorps haben schon viel Zeit darauf verwandt, uns allen ein schönes unvergessliches Fest zu bereiten. Eine Festschrift wurde mithilfe von Doris Röckinghausen und Michael Oestereich erstellt, die ich Ihnen gerne ans Herz legen möchte. Sie ist wunderschön geworden. Und dann kam Corona. Alles ist auf einmal anders!

Große Feste (Menschenansammlungen) dürfen nicht sein, wir mussten uns einschränken. Wir alle haben in den Medien mitbekommen, wie viel Leid auf einmal da war, wie viel Menschen starben. Unsere Politiker haben sich zum Eindämmen der Pandemie für einen Weg entschieden, der uns nicht allen gefallen hat, der aber anscheinend richtig war.

Ich möchte auf diesem Wege unseren Verantwortlichen danken, die ja auch in einer Situation, die sie nicht kannten und kennen konnten, versucht haben, einen Weg zu finden, das Leid von uns so gut wie es ging fernzuhalten.

Ich hoffe nun darauf, dass wir alle zusammen aufpassen und uns schützen, sodass wir hoffen können, unser Schützenfest im nächsten Jahr gemeinsam mit unserem Königspaar Ewald und Birgit und ihrem Throngefolge zu feiern.

In diesem Jahr werden wir mit einer Abordnung die Gefallenenehrung vornehmen, nach dem Abendgottesdienst. Leider können wir dazu nicht einladen darum wird während des Gedenkens die Kirchenglocke von St. Sylvester läuten.

Unserem Festwirt und Schaustellern, die schon seit Jahren unser Fest mitgestalten, möchte ich auf diesem Weg alles Gute wünschen, dass sie gut durch diese für sie schwierige Zeit kommen. Bleiben Sie alle gesund!

Euer Arno Brömmel

Präsident Allgemeiner Bürgerschützenverein Erle


Info: Am Samstag (6. Juni) findet ab 21 Uhr auf dem Schützenfestplatz an der Marienthaler Straße die Erler Schützenparty 2020 im „Autokino-Stil“ statt. Unter dem Motto „Jetzt erst recht“ feiern wir trotz der Covid-19 Pandemie! Wichtig: Zugang nur mit PKW und es gibt keine Abendkasse. Tickets gibt es im Internet. Dort finden Sie auch die Festfolge und weitere Informationen. https://tickets.erler-kultur-sommer.de/schuetzenparty/

Auch wenn das Schützenfest in diesem Jahr nicht stattfinden kann, sind trotzdem die Jubiläumskönigspaare zu erwähnen:

Silberthron vor 25 Jahren (1995): König Richard Meyeratken und Königin Renate Henke, mit Franz-Josef Faßelt und Christa Loker sowie Johannes Schulte-Greving und Anita Heßling.

Silberthron vor 25 Jahren (1995): König Richard Meyeratken und Königin Renate Henke, mit Franz-Josef Faßelt und Christa Loker sowie Johannes Schulte-Greving und Anita Heßling. © privat

Goldthron vor 50 Jahren (1970): König Alois Gröniger und Königin Marlies Fundermann, mit Josef Grewing und Maritta Fasselt sowie Johannes Grunewald und Maria Kempken.

Goldthron vor 50 Jahren (1970): König Alois Gröniger und Königin Marlies Fundermann, mit Josef Grewing und Maritta Fasselt sowie Johannes Grunewald und Maria Kempken. © privat

Treffer um Treffer landeten Ewald Grotendorst, Reinhard Hörnemann und Berthold Heisterkamp beim Schützenfest 2019 des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle. Doch die „Ewald! Ewald“-Rufe zeigten deutlich, wem die meisten den Königsschuss wünschten. Schließlich war es nicht das erste Mal, dass Ewald Grotendorst antrat. 14.27 Uhr hatte das lange Warten dann endlich ein Ende: Ewald Grotendorst riss die Hände nach oben – und das Volk jubelte. Zur Königin wählte er Birgit Kuhmann. Wie er das Schützenfest 2019 erlebte und was er von seiner verlängerten Amtszeit hält, darüber sprach der König mit Redakteurin Lydia Klehn-Dressler.

Ewald Grotendorst darf noch König bleiben.

Ewald Grotendorst darf noch König bleiben. © Berthold Fehmer

Seit wann haben Sie schon probiert, Schützenkönig zu werden?

Ewald Grotendorst: Ich bin jetzt bereits seit über 25 Jahren aktiver Offizier und war dadurch immer in den vorderen Reihen mit dabei. Natürlich ist man da nah am Thron und so ist der Wunsch entstanden, auch mal König zu werden. Im Jahr 2012 habe ich dann das erste Mal bis zum Schluss auf den Schützenvogel angelegt – und danach jedes Jahr auf´s Neue mitgeschossen. Der Erfolg stellte sich dann aber erst 2019 ein.

Nach so vielen Jahren muss die Freude ja groß gewesen sein!

Ewald Grotendorst: Auf jeden Fall! Das Ganze hatte sich in den letzten Jahren schwieriger gestaltet, als gedacht. Und meine Frau hat irgendwann das Putzen der Haustür aufgeben, da sie nicht mehr damit rechnete, dass der Königskranz in absehbarer Zeit dort hängen würde. Auch meine potenzielle Königin habe ich natürlich jedes Mal wieder gefragt, ob sie noch mit dabei wäre, ebenso wie die Thronpaare. Aber all die Jahre standen alle hinter mir und die Besetzung ist heute noch die gleiche wie in 2012.

Wer gehört denn zum Thron?

Ewald Grotendorst: Ich habe während der ganzen Schützenjahre schon viele Throngemeinschaften kennengelernt und dabei beobachtet, dass die Chemie untereinander stimmen sollte. Man sollte auf der gleichen Wellenlänge sein, damit die Zeit harmonisch wird. Und das ist uns, denke ich, gut gelungen. Und wie schon gesagt, ist die Konstellation des Ehrengefolges seit 2012 geblieben: Ehrenherr Stefan Rentmeister ist unser Major im Verein und Johannes Pels ist seit Jahren im Vorstand tätig und war zudem mein früherer Nachbar. Wir kennen uns alle schon sehr lange und haben einen guten Draht zueinander. Und die Ehrendamen, Birgit Ossing und Ulla Pass, haben auch einen Bezug zum Schützenfest, gehen daher auch immer gerne hin – ebenso wie meine Königin Birgit Kuhmann. Sie ist eine Stammtischkollegin meiner Frau und ich kenne sie ebenfalls schon sehr lange.

Hat Ihre Königin Ihnen denn auch als Erstes gratuliert?

Ewald Grotendorst: Ehrlich gesagt: Nein, dafür war sie viel zu weit weg, als der Vogel fiel. Sie war mindestens genau so nervös wie ich und stand daher wohl mit dem Rücken zum Geschehen. Als sie dann den Jubel hörte, fragte sie in die Runde, wer denn nun König sei. Ihr wurde dann gesagt: „Birgit, jetzt biste dran!“ Und sie konnte es erst gar nicht glauben.

Wie war denn der entscheidende Moment für Sie?

Ewald Grotendorst: Bei den vorangegangenen Schützenfesten hatte ich vier Mal den vorletzten Schuss abgegeben. Im Dorf nannte man mich schon aus Spaß „den ewigen Vizekönig“. Daher war meine Erleichterung umso größer, als die Reste des Vogels tatsächlich bei meinem Schuss fielen. Mir war zwar vorher klar, dass es der letzte Schuss sein könnte, aber als es dann tatsächlich passierte, war das ein tolles Gefühl. Plötzlich hörte ich den Jubel hinter mir – und ich wusste, was mich jetzt erwartet, was jetzt auf mich zukommt.

Das heißt, Sie waren gut vorbereitet?

Ewald Grotendorst: Da schon seit Jahren alles feststand, konnten wir alles, was dann passierte, in Ruhe genießen. Alles lief sehr gut und reibungslos. Als ich nach Hause kam, stand bereits der Kühlwagen auf der Auffahrt und der Kranz wurde von den Nachbarn angebracht. Es blieb sogar noch etwas Zeit, um gemütlich ein Bierchen zu trinken. Die Hektik blieb aus und das Wetter spielte auch noch bestens mit. Es war traumhaft und wir haben es sehr genossen.

Was war Ihre erste Amtshandlung?

Ewald Grotendorst: Während der Parade wurde das letztjährige Königspaar verabschiedet. Ich habe dem scheidenden König einen Orden angesteckt und meine Königin Birgit hat der scheidenden Königin eine Armbanduhr vom Schützenverein überreicht.

Was ist der Höhepunkt Ihrer bisherigen Amtszeit?

Ewald Grotendorst: Es gab bislang viele schöne Höhepunkte für uns alle, ich persönlich habe die Kutschfahrt bei der Parade letztes Jahr sehr genossen. Das war wirklich schön bei dem tollen Wetter, Sonne und Zaungäste strahlten um die Wette.

Hatten Sie sich besondere Ziele für Ihre Amtszeit gesetzt?

Ewald Grotendorst: Eigentlich nicht, es sollte ein schönes Jahr werden mit einem imposanten Abschluss, dem Jubiläumsschützenfest. Keinesfalls war es das Ziel, dass es so kommt, wie es jetzt in den letzten Monaten gekommen ist.

Sie meinen, dass das Schützenfest auf nächstes Jahr verschoben wird und sich Ihre Amtszeit um ein weiteres Jahr verlängert?

Ewald Grotendorst: Ja genau. Mir war schon recht früh klar, nämlich, als im März die Geschäfte schließen mussten, dass bei solchen Maßnahmen bis zu unserem Schützenfest nicht alles wieder in Ordnung sein wird. Ich war realistisch und wusste, dass es nicht stattfinden kann. Zum Glück waren die Vorbereitungen noch nicht vollständig abgeschlossen, die Einladungskarten noch nicht gedruckt und bei meiner Königsplakette konnte ich es noch verhindern, dass die Jahreszahlen eingraviert wurden.

Wie finden Sie es, dass Sie nun ein Jahr länger König bleiben dürfen?

Ewald Grotendorst: Zum einen hatte ich mich natürlich sehr auf das Schützenfest gefreut und es ist schon sehr schade, dass es ausfällt. Die Tatsache, dass wir zeitgleich unser 125-jähriges Jubiläum des Vereins feiern wollten, macht die Enttäuschung natürlich nochmal größer. Ich selber habe das Fest mit vorbereitet und musste die Gastvereine und Musikzüge, die wir im letzten Jahr schon eingeladen hatten, nun wieder ausladen, das war schon ein komisches Gefühl. Zum anderen mussten aber einige Aktivitäten aufgrund der Situation ausfallen, die wir unbedingt noch erleben möchten – wie etwa die Generalversammlung, die Weinprobe, die Vorparade und natürlich unseren Thronball. Das alles nachzuholen, darauf freuen wir uns nun im nächsten Jahr nun umso mehr.

Wie enttäuscht war das Schützenvolk?

Ewald Grotendorst: Die Dorfbewohner und auch unsere Gäste und Freunde sind enttäuscht. Aber wir brauchen uns nichts vormachen: Selbst wenn wir hätten feiern dürfen, wären bestimmt viele Zuhause geblieben, um kein Risiko einzugehen. Und dann wäre es auch kein schönes Fest geworden. Im Übrigen sehen viele die Absage auch mit Humor. Ich wurde schon spaßeshalber darauf angesprochen, ob ich nicht schuld an diesem Virus sei: Denn immerhin habe ich so lange darauf warten müssen, König zu werden, da wäre eine verlängerte Amtszeit nur fair. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Ich mache gerne weiter, aber es wäre mir lieber gewesen, wenn alles nach Plan gelaufen wäre. Hier wird uns allen ein Schützenfest genommen, was wir sicherlich sehr gerne gefeiert hätten.

Aber die Vorfreude auf nächstes Jahr wird sicherlich weiter wachsen, oder?

Ewald Grotendorst: Das bestimmt – aber die Zeit bis dahin wird lang werden. Aber auch diese Durststrecke schaffen wir noch!

König Ewald Grotendorst und Königin Birgit Kuhmann verlängern ihre Amtszeit.

König Ewald Grotendorst und Königin Birgit Kuhmann verlängern ihre Amtszeit. © privat

Gedanken eines Königs am Schützenfestmontag - aus dem Jubiläumsbuch:

Es ist Montag, der 17. Juni 2019, 9.38 Uhr. Du marschierst zusammen mit der Vogelkompanie ins Festzelt und schaust in die Runde der frühstückenden Schützen. Wen wirst du von den hier Anwesenden heute am Schießstand antreffen, der die gleichen Ziele verfolgt wie du: Einmal Schützenkönig im schönen Heimatdorf Erle zu werden!

Der von Michael Gröniger hergestellte Schützenvogel hängt wie jedes Jahr während des Frühstücks an der Zeltwand. Ein Prachtstück, was seines Gleichen sucht. Man sieht ihm an, wie viele liebevolle Arbeitsstunden er „gefressen“ hat und er ist eigentlich viel zu schade, ihn in so kurzer Zeit wieder kaputt zu schießen.

Das Frühstück ist beendet und die Schützen machen sich, begleitet von den Klängen der Burgmusikanten, auf den Weg zur Vogelstange. Unterwegs holen wir noch die Schützenfahne am Vereinsheim ab und legen einen kurzen Stopp bei der Tagespflege der Senioren ein, die über das musikalische Ständchen sichtlich erfreut sind. Nun geht es weiter zum eigentlichen Ziel, zur Vogelstange!

Deine Gedanken kreisen im Kopf und du stellst dir die Frage, wie viele Anwärter es in diesem Jahr in der Endrunde wohl sein werden. Am Ziel angekommen, geht es schnell zur Sache. Die Schlange der Insignienschützen ist wie immer lang, aber das wird sich bald ändern. Nachdem alle Insignien gefallen sind, wird die Runde wider Erwarten kleiner als gedacht und damit steigen schon mal deine Erfolgsaussichten. Zum Schluss bleiben 3 Bewerber übrig, deine Chance ist also besser als in den letzten Jahren zuvor.

In einem fairen Wettkampf merkst du, wie dein Adrenalinspiegel Schießrunde um Schießrunde steigt und im Gegensatz dazu, der Vogelrumpf immer kleiner wird. Jedes Mal, wenn du nun Richtung Schießstand gehst, werden die Anfeuerungsrufe der Vogelstangenbesucher lauter und du hörst immer wieder deinen Vornamen im Hintergrund, was dich in deinem Vorhaben weiter bestärkt.

Jetzt ist es soweit, der Vogel ist soweit „gerupft“, dass der nächste Schuss der letzte sein könnte. Du bist an der Reihe und dein Herz rast. Deine Anfeuerungsrufe im Hintergrund nimmst du jetzt nicht mehr wahr, konzentrierst dich voll auf deinen Schuss. Die emotionale Anspannung kann nun keiner mehr nachvollziehen, der nicht selbst schon mal in der Endrunde eines Vogelschießens gestanden hat. Dir wird bewusst, wenn du jetzt richtig triffst, dann wirst du in Bruchteilen von Sekunden der neue Schützenkönig von Erle sein und du drückst ab.

Am Jubel der Menge erkennst du schnell, dass dein Schuss erfolgreich war, schaust aber sicherheitshalber noch mal hoch zum Kugelfang. Die Schraube ist leer und du entdeckst das Reststück des Vogels unten im halblangen Gras. Jetzt ist es Zeit, sich Richtung Volk umzudrehen und den Jubel einfach nur noch zu genießen. Ein unbeschreiblich tolles Gefühl, denn ein lang ersehntes Ziel ist soeben erreicht!

Mit einem strahlenden Gesicht siehst du deine auserkorene Königin von weitem auf dich zukommen, bis sie dich schließlich in die Arme nimmt und leise sagt: Endlich! Der Hofstaat ist schnell gefunden und wir bereiten uns auf unsere Parade und den Thronball vor. Beides konnten wir dann später bei herrlichstem Wetter genießen, nicht zuletzt, weil uns das ganze Dorf dabei unterstützt hat, diesen Tag für uns unvergesslich zu machen. Dafür sagen wir allen recht herzlich DANKE!

Wir freuen uns nun auf ein weiteres Regentschaftsjahr und die uns in 2021 bevorstehenden Schützenfesttage zum Jubiläumfest. Vorstand und Offiziere haben hier für den Ablauf dieses Festwochenendes außerordentlich viel Zeit investiert, um an diesen Tagen besonders zu feiern. So können wir uns alle auf ein paar schöne Schützenfesttage mit sicherlich beeindruckenden Umzügen und einer historischen Parade am Schützenfestsonntag freuen. Feiert alle mit uns, in gemütlicher und geselliger Runde!

In diesem Sinne wünschen wir euch allen eine schöne Schützenfest-Party am heutigen Samstag!

Eure Throngemeinschaft 2019-2021

König Ewald Grotendorst mit Königin Birgit Kuhmann

Throngefolge Stefan Rentmeister mit Ulla Pass und Johannes Pels mit Birgit Ossing

Der amtierende Thron: König Ewald Grotendorst und Königin Birgit Kuhmann mit Stefan Rentmeister und Ulla Pass sowie Johannes Pels und Birgit Ossing.

Der amtierende Thron: König Ewald Grotendorst und Königin Birgit Kuhmann mit Stefan Rentmeister und Ulla Pass sowie Johannes Pels und Birgit Ossing. © privat

Mehr Informationen über den Allgemeinen Bürgerschützenverein Erle gibt es auf der Homepage. https://www.bsv-erle.de/
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