Unsere Aktion für die Heldinnen und Helden in Selm in der Corona-Krise

Wir sagen Danke

Unsere Städte und Gemeinden laufen auf Notbetrieb. Wer vernünftig ist, bleibt zu Hause. Doch nicht alle können zu Hause bleiben. Wir wollen danke sagen.

Selm

24.03.2020, 07:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Andreas Kurze, Inhaber des Cappenberger Dorfladens.

Andreas Kurze, Inhaber des Cappenberger Dorfladens. © Jürgen Weitzel

Die Heldinnen und Helden der Corona-Pandemie sind Menschen, die vor Ort das Leben weiter möglich machen. Jene Männer und Frauen, die in Krankenhäusern, Apotheken oder an den Supermarkt-Kassen arbeiten, damit unsere Grundversorgung gesichert ist.

Wir haben beispielhaft einige unserer Alltags-Helden befragt:

Andreas Kurze ist als Inhaber des Cappenberger Dorfladens auch sonntags für seine Kunden im Einsatz. Er sagt: „Die Schutzmaßnahmen halten wir ein. Wir wollen, dass die Kunden nur die Ware anfassen, wenn sie diese auch kaufen möchten.“ Außerdem dürfen sich nur maximal fünf Personen gleichzeitig im Markt aufhalten. Belegte Brötchen werden aktuell nicht mehr verkauft.

Agnes Kolodziej arbeitet in einem Geschäft für Polnische Lebensmittel auf der Kreisstraße.

Agnes Kolodziej arbeitet in einem Geschäft für Polnische Lebensmittel auf der Kreisstraße. © Jura Weitzel

Agnes Kolodziej arbeitet bei „Polskie Smakie“, einem Geschäft für polnische Lebensmittel auf der Kreisstraße in Selm. „Die Besucherzahl ist bei uns gleich geblieben“, sagt die Angestellte. „Wir haben natürlich sofort die nötigen Schutzmaßnahmen ergriffen“, erzählt sie. Am Eingang gibt es einen Desinfiktionsmittelspender und die Kunden müssen den Abstand zueinander einhalten.

Feuerwehrchef Thomas Isermann

Feuerwehrchef Thomas Isermann © Foto: Anna Knopp

Corona geht auch an den Feuerwehrleuten nicht vorbei. „Wir befassen uns schon länger mit dem Thema Eigenschutz und Umgang mit betroffenen Personen“, erklärt Feuerwehrchef Thomas Isermann. Dennoch geht die Feuerwehr in diesen Tagen auf Nummer sicher. Der regelmäßige Dienst- und Übungsbetrieb ist eingestellt, ebenso die sozialen Kontakte und das lockere Treffen am Gerätehaus.

 Svetlana Schmidtke, Seniorenresidenz Selm

Svetlana Schmidtke, Seniorenresidenz Selm © Mona Wellershoff

Ob Pandemie oder nicht, wir sind für unsere Bewohner da“, stellt Svetlana Schmidtke, die Einrichtungsleiterin der Seniorenresidenz in Selm, klar. „Zwar dürfen unsere Bewohner bis auf ganz wenige Ausnahmen keinen Besuch mehr empfangen und wir müssen noch strenger als ohnehin schon auf die Berücksichtigung der Hygienevorschriften achten und den Kontakt zu den Bewohnern reduzieren, unser Antrieb aber bleibt nach wie vor der gleiche: Wir lieben diesen Beruf und die alten Menschen und sind für sie da.“

Christian Reimann ist der Inhaber von Lumberjack‘s Diner an der Kreisstraße.

Christian Reimann ist der Inhaber von Lumberjack‘s Diner an der Kreisstraße. © Jura Weitzel

Christian Reimann ist der Inhaber von Lumberjack‘s Diner an der Kreisstraße. „Natürlich ist es jetzt bei uns auch weniger geworden“, sagt er. Vereinzelt holen die Menschen ihre Bestellungen ab. Von 12 bis 22 Uhr können dort Gäste aktuell täglich ihre bestellten Gerichte „to go“ abholen. „Um unsere Gäste zu schützen, haben wir die nötigen Maßnahmen ergriffen“, erzählt Christian Reimann

Wenn Sie sich auch bedanken möchten, können Sie das auf unserer Webseite tun. Hier finden Sie die Seite „Wir sagen danke“. Sie können uns auch eine Mail schreiben oder ganz traditionell eine Postkarte mit dem Stichwort „Danke“ an Lokalredaktion Selm, Kreisstraße 26, 59379 Selm.
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