Wer hat das Zeug zum Star? Selmvision Songcontest kürt zum zweiten Mal die Besten

Förderschulzentrum Nord

182 Millionen Zuschauer haben den Eurovision Songcontest verfolgt. Beim Selmvision Song Contest am Freitag (6. 9.) waren es 100. In Sachen Spannung stand die Show dem Vorbild aber kaum nach.

Bork

, 06.09.2019, 21:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wer hat das Zeug zum Star? Selmvision Songcontest kürt zum zweiten Mal die Besten

Die strahlende Siegerin des Wettbewerbs: Aleyna Kowalski. © Benedikt Dorth

„Ey, da müsste Musik sein, überall wo du bist“, hat Maurice Brischke 2017 gesungen. Damals war er 13 - und der umjubelte Sieger des ersten Selmvision Songcontests. Zwei Jahre später steht der inzwischen 15-Jährige wieder auf der Bühne: dieses Mal, um den zweiten Gesangswettbewerb zu moderieren.

Wer hat das Zeug zum Star? Selmvision Songcontest kürt zum zweiten Mal die Besten

Maurice Brischke hat durch das Programm geführt. © Benedikt Dorth

Nicht im Bürgerhaus, sondern in der Aula des Förderzentrums Nord in Bork steigt die Show dieses Mal, nichts abends, sondern am Freitagvormittag. „Wir sind etwas spät dran“, hatte Philip Huijps (16) im Vorfeld eingeräumt. Aber lieber kurzfristig als gar nicht. „Wir wollten auf keinen Fall die Veranstaltung noch einmal schieben wie 2018.“

Dass sich Philip Huijps so engagiert für den Wettbewerb, hat nicht nur damit zu tun, dass er selbst dort auftritt. Er war es, der den großen Eurovision Songcontest (ESC) nach Selm gebracht hatte - oder zumindest eine etwas kleinere Version.

Philip Huijp hat nicht locker gelassen

Der begeisterte Musiker und glühende ESC-Fan habe vor drei Jahren die Idee im Jugendzentrum Sunshine entwickelt, erinnert sich Jugendpfleger Benedict Dorth. Danach habe er nicht locker gelassen, bis das Team der Jugendförderung und die Leitung des Förderzentrums Nord ebenfalls Feuer und Flamme waren für die internationale Show mit Punkten, Platzierungen und vor allem mit Songs.

Wer hat das Zeug zum Star? Selmvision Songcontest kürt zum zweiten Mal die Besten

Philip Huijps ist der Initiator der Show. Er trat selbst auf und kam auf Platz zwei. © Benedikt Dorth

Die musikalische Leitung hatte bei der zweiten Auflage des Contests wie schon im Jahr 2017 die Selmer Musikpädagogin Bianca Elting übernommen. Sie war es auch, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gecoacht hat: Stimmbildung, Textsicherheit, Ausdruck - mit welchem Erfolg, konnten am Freitag Mitschüler, Eltern und Lehrer sehen und vor allem hören.

Höhepunkt des Vormittags ist die Ermittlung und anschließende Präsentation der Gewinner. Dazu hat Lee Marvin Stüwe (21), ehrenamtlicher Gründer der Mediengruppe Selm, eine Echtzeit-Tabelle programmiert, wie das Publikum sie auch vom großen ESC kennt.

Aleyna Kowalski liegt an der Spitze

Philip Huijps, der Initiator und Motor der Veranstaltung, erreicht zwar 728 Punkte von Jury und Publikum. Damit kommt er aber nicht ganz nach vorne, sondern auf Platz zwei. Auf Platz drei landet Laura Königsmann mit 484 Punkten. Als Siegerin hat sich eine junge Frau durchgesetzt.

Aleyna Kowalski, die für Australien gestartet ist, erreicht am Ende 769 Punkte. Sie kann sich nicht nur über Urkunde und Pokal freuen, sondern über die Chance, im Profistudio singen zu können.

2020, da sind sich Philip Huijps und die anderen Organisatoren einig, wird es wieder einen Selmvision Songcontest geben - dann nicht in der Schule, sondern im rundum erneuerten Jugendzentrum Sunshine.

Schon jetzt beginnt die Anmeldephase für den Selm. Wer mitmachen will hinter oder auf der Bühne, kann sich melden bei Jugendpfleger Benedikt Dorth, b.dorth@stadtselm.de oder beim Initiator, Philip Huijps, huijpsphilip@gmail.com.
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