Vogel der Stephanusschützen wartet auf das Schießen

SELM Der Schützenvogel der Bürgerschützengilde St. Stephanus ist ein Prachtexemplar. Er hat eine Spannweite von 1,28 Meter, ist einschließlich Krone 1,18 Meter groß und wiegt 18 Kilogramm. Jetzt streiten sich die Experten wie viel Schuss er wohl aushalten wird beim Vogelschießen am 1. September.

22.07.2008, 14:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Königspaar Wolfgang und Martina Worrach (Mitte) begutachtetet den Schützenvogel.

Das Königspaar Wolfgang und Martina Worrach (Mitte) begutachtetet den Schützenvogel.

Rund 50 Stunden Arbeit steckt in dem Werk. Zum dritten Mal bauten Wesselmann und Kerhoff den Vogel. Das Schützenpaar Wolfgang und Martina sowie der Vorstand begutachteten den Vogel und waren sich einig: Es ist ein gelungenes Exemplar. Nicht einer Meinung waren sie jedoch bei der Frage, wie viel Schuss er denn aushalten wird. Während Vogelbauer Norbert Wesselmann auf 650 Schuss tippte, ist Schießwart Jörg Volle der Ansicht, so bei 450 Schuss wäre wohl Schluss. „Der Vogel kann schon etwas aushalten, er ist sehr massiv“, so die Einschätzung des Schießwarts. 

Man wird es beim Vogelschießen sehen. Beim letzten Mal waren 648 Schuss notwendig. Auf den Vogel wird auch König Wolfgang I. anlegen, bis zum Finale wird er aber nicht dabei sein.   „Eine Trophäe zu ergattern, wie einen Flügel oder eine Krone, wäre schon nicht schlecht. Den Rumpf kann sich aber ein anderer Schützenbruder sichern.“ Und es soll auch einige Kandidaten für die Königswürde geben.   Die Schützengilde St. Stephanus feiert das Schützenfest vom 30. August bis zum 1. September.

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