Unruhige Zeiten: SPD-Fraktion Selm hat durch Nachrücker ihr Team komplett

SPD-Fraktion

Personalveränderungen und der Tod von Wolfgang Steinberg haben nach der Kommunalwahl für einen unruhigen Start bei der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Selm gesorgt. Jetzt kehrt langsam Ruhe ein.

Selm

, 06.11.2020, 20:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Benedikt Hülsbusch rückt für die SPD in den Rat nach.

Benedikt Hülsbusch rückt für die SPD in den Rat nach. © SPD

Mit zehn Sitzen hatte die SPD-Fraktion genau so viele Mandate für den Rat gewonnen wie die CDU. Dann traten Jutta Steiner und Wolfgang Jeske aus der Fraktion aus und gründeten die eigene Fraktion: Gemeinsam für Selm. Da waren es nur noch acht Ratsmandate für die SPD.

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Mit Werner Sell kam dann ein langjähriger Kommunalpolitiker vom aufgelösten Verein Wir für Selm zur SPD und brachte sein Ratsmandat mit in die SPD-Fraktion. Da waren es auf einmal neun Ratsmandate für die SPD.

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Unterdessen war auch Peter Sowislo für die SPD in den Rat nachgerückt. Er bekam das Mandat, das eigentlich Thomas Orlowski auf Reservelistenplatz 1 bei der Kommunalwahl bekommen hatte. Orlowski hatte jedoch bei der Bürgermeisterwahl die Stichwahl gegen seinen CDU-Konkurrenten Michal Zolda gewonnen und war somit automatisch Mitglied im Rat der Stadt Selm. Peter Sowislo konnte nachrücken. Aber nur deshalb, weil Sandra Bäsler auf die Annahme des Sitzes im Rat verzichtete.

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Vor Sowislo hatte noch Wolfgang Jeske auf der SPD-Reserveliste gestanden. Doch der hatte ein Direktmandat gewonnen, das er dann ja mit in die neue Fraktion Gemeinsam für Selm nahm.

Benedikt Hülsbusch rückt nach

Der Tod des langjährigen Ratsvertreters Wolfgang Steinberg hatte mittlerweile eine Lücke in die Fraktion gerissen. Wer sollte für ihn nachrücken?

Wieder zog die Reserveliste. Und dort steht der Name Benedikt Hülsbusch. Hülsbusch, Jahrgang 1992, Fitnesstrainer von Beruf, hatte bei der Kommunalwahl 31,62 Prozent der gültigen Stimmen für die SPD im Wahlbezirk 8150 bekommen, aber das Direktmandat verfehlt, weil CDU-Kandidat Ralf Vagedes 37,67 Prozent der Stimmen erhalten hatte und direkt in den Rat einziehen konnte.

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