Sturm Goran machte der Selmer Feuerwehr nicht zu schaffen. Ganz anders, als Sturm Sabine im vergangenen Jahr. © Arndt Brede (A)
Sturm

Sturm in Selm: Tief Goran hat viel Wind gemacht – aber keine Schäden

Heftige Sturmböen sind am Donnerstagmorgen durch Selm gejagt: Das Tief Goran hat für Unwetter in ganz NRW gesorgt. Musste die Feuerwehr in Selm ausrücken? Wir haben nachgefragt.

Goran hat am Donnerstagmorgen viele Menschen aus dem Schlaf gerissen: Schon in der Nacht war das Sturmtief aufgezogen und hat in ganz NRW ziemlich gewütet – auch in Selm sind kräftige Windböen um die Häuser gezogen, hat Schuppendächer abgedeckt und Blumenkübel umgewirbelt. Aber: Ist auch noch mehr passiert? War es eine Nacht, in der Feuerwehr oder Polizei oft ausrücken mussten?

Die Sturmnacht in Selm

Die Antwort von Thomas Isermann, Chef der Selmer Feuerwehr, ist knapp. „Es war nichts“, sagt er: Die freiwillige Feuerwehr der Stadt hatte keine Einsätze in der Nacht. Andere Städte hat es schlimmer getroffen als Selm: In Dortmund zum Beispiel lagen Bäume auf Straßen und Bahnstrecken. Auch in Nordkirchen hatte es einen Einsatz gegeben.

Auch die Polizei musste in Selm in der Nacht auf Donnerstag nicht einschreiten – es gab keine Verkehrsunfälle oder ähnliches aufgrund des Sturmes: „Es war alles ruhig“, sagt Polizeisprecher Christian Stein auf Anfrage der Redaktion am Donnerstagvormittag. Da schien am Selmer Himmel auch schon wieder die Sonne, der (viele) Wind hatte sich gelegt.

Über die Autorin
Redakteurin
Ich mag Geschichten. Lieber als die historischen und fiktionalen sind mir dabei noch die aktuellen und echten. Deshalb bin ich seit 2009 im Lokaljournalismus zu Hause.
Zur Autorenseite
Marie Rademacher

Dorsten am Abend

Täglich um 19:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.