Sperrstunde: Kioske in Selm und Bork sind kaum betroffen

Coronavirus

Kioske in Selm und Bork müssen sich zunächst nicht sorgen. Sie schließen regulär vor der Sperrstunde. Nur ein Kiosk ist betroffen.

Selm, Bork

, 23.10.2020, 11:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nur Neco‘s Kiosk ist von der Sperrstunde betroffen.

Nur Neco‘s Kiosk ist von der Sperrstunde betroffen. © Wellershoff

Mit der Sperrstunde hat der Kreis Unna noch einmal schärfere Regeln nachgelegt. Von 23 Uhr bis 6 Uhr in der Früh sind Restaurants und Bars dazu verpflichtet zu schließen.

Von dieser Regelung sind auch Kioske betroffen. Diese können zwar weiterhin geöffnet bleiben, dürfen aber keinen Alkohol mehr verkaufen. Damit sollen Ansammlungen von Menschen im Freien sowie private Partys möglichst unterbunden werden.

Für Selmer und Borker Kioske macht die Sperrstunde keinen großen Unterschied. Sie schließen zum Teil schon lange vorher. So wie die Trinkhalle Kiwall in Bork. „Wir merken eigentlich gar nichts von der Sperrstunde“, sagt Sandra Kiwall, Besitzerin der Trinkhalle. „Wenn die Sperrstunde ausgeweitet würde, das würden wir schon eher merken.“


Ausgangsverbot wäre fatal für Kioske

Ein Ausgangsverbot, da ist sich Kiwall sicher, wäre fatal für die Kioske in Selm und Bork. „Dann werden die wichtigen Einkäufe gesammelt im Supermarkt erledigt und nicht mal eben am Kiosk.“

Nur ein einziger Kiosk in der Stadt ist von der Sperrstunde betroffen. Neco’s Kiosk an der Kreisstraße ist bis Mitternacht geöffnet. „Es ist vielleicht etwas weniger geworden, macht aber kaum einen Unterschied“, sagt Necat Can Sehit, Geschäftsführer des Kiosks.

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