Skatepark: So will die Stadt dafür sorgen, dass niemand auf der gesperrten Fläche skatet

dzSkatepark

Der Selmer Skatepark erfreute sich in den Ferien großer Beliebtheit. Und das, obwohl er eigentlich schon seit November gesperrt ist. Die Stadt will nun rigoroser kontrollieren.

Selm

, 08.01.2020, 16:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein gut frequentierter Skateplatz. Dieses Bild bot sich noch in den Weihnachtsferien - und das, obwohl der Skatepark in Selm aus Sicherheitsgründen schon seit November gesperrt ist.

Dies war laut Stadt nötig, da sich Risse und Löcher auf der Fahrbahn aufgetan haben. Es ist bereits die zweite Sperrung dieser Art seit der Eröffnung des Skateparks zum Stadtfest 2018.

Ordnungsamt hat kontrolliert

Dass der Skatepark trotz Verbot genutzt wird, ist auch der Stadt bekannt. „Innerhalb der täglichen Touren, teilweise auch an Wochenenden, wurde dies von dem Ordnungsdienst kontrolliert“, sagt Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage. „Kinder und Jugendliche wurden, falls sie angetroffen wurden, darauf aufmerksam gemacht, dass eine erhöhte Unfallgefahr besteht“, so Woesmann weiter. Von Verwarnungen war aber keine Rede.

Die Jugendlichen hatten sich einfach Zugang verschafft und die Absperrungen geöffnet. Die Zaunelemente, die rund um den gesamten Skatepark aufgestellt sind, seien miteinander verschraubt. „Um diese Verschraubung zu lösen, ist größere Gewalt nötig“, sagt Malte Woesmann.

Skatepark: So will die Stadt dafür sorgen, dass niemand auf der gesperrten Fläche skatet

Die Selmer Skate-Anlage ist seit November gesperrt. © Karim Laouari

Die Stadt will nun aber noch einmal nachmodifizieren: „Diese Verschraubungen sollen nun, falls möglich, noch zusätzlich gesichert werden. Die Stadtwerke werden ab sofort täglich kontrollieren, ob Zaunelemente geöffnet wurden“, teilt Woesmann mit.

Schilder weisen auf Sperrung hin

Zusätzlich würden auch Schilder aufgestellt werden, die klar machen, dass der Park aus Sicherheitsgründen gesperrt ist. Obwohl ein aufgestellter Zaun eigentlich „Hinweis genug sein“ sollte, so der Stadtsprecher.

In einer ersten Meldung zur Sperrung des Parkes hatte die Stadt davon gesprochen, dass die Anlage so schnell wie möglich wieder eröffnen solle. Im November war aber auch klar, dass das nicht vor Ende des Jahres 2019 geschehen würde.

So schnell wie möglich bleibt jetzt auch das Ziel für den Beginn der Arbeiten. Die sollen aber nach Plan passieren. „Ein Gutachten, das die gesamten Schäden und Mängel der Anlage dokumentieren soll, ist in der Erarbeitung“, sagt Malte Woesmann.

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