Kevin Trillmann und Matthias Schmitz haben eine Sozietät gegründet. © Brede
Geschäfts-Übernahme

Selmer Traditionskanzlei für Steuerberatung bleibt in lokaler Hand

Geschäftswechsel mitten in der Pandemie: Die Selmer Kanzlei Florczak hat seit Anfang Januar neue Inhaber. Die neuen Geschäftspartner sind in Lünen und Umgebung nicht unbekannt.

Die Selmer Traditionskanzlei von Steuerberaterin Carola Florczak hat seit Jahresbeginn neue Inhaber: Die Steuerberater Kevin Trillmann und Matthias Schmitz haben die Kanzlei übernommen – nachdem Florczak in Selm über 25 Jahre für ihre Mandanten tätig war. „Wir freuen uns die traditionsreiche Kanzlei mit Mandantenstamm und Mitarbeiterinnen von Frau Florczak übernehmen zu dürfen“, so Trillmann und Schmitz. Auch Carola Florczak wird vorerst noch überleitend in der Kanzlei tätig sein.

Neben dem bereits vorhandenen Standort in Lünen wollen die Partner der Sozietät Trillmann & Schmitz die Tradition in Selm fortsetzen. Mit dem bereits etablierten Team am bekannten Standort an der Kreisstraße 40 wolle man den Mandanten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Standort der Kanzlei in Lünen-Wethmar wird voraussichtlich nächstes Jahr in das Erdgeschoss des Neubaus Ecke Dorfstr. / Wehrenboldstr. (ehemals Gaststätte Haus Lüggert) einziehen.

Gründung der Sozietät

Schmitz ist bereits seit dem Jahr 2015 in Lünen selbständig für seine Mandanten Ansprechpartner in allen steuerlichen Fragestellungen. Er berät sowohl Privatpersonen als auch Freiberufler und Gewerbetreibe aller Branchen. Trillmann blickt auf über zehn Jahre Erfahrung in etablierten Kanzleien in Lünen und Dortmund zurück. Nach Erlangung des Steuerberaterexamens im Jahr 2019 war die Selbständigkeit für ihn der nächste logische Schritt. „Ich habe schon immer mein eigener Chef sein wollen“, sagt Trillmann. Daraufhin entstand zum 1. Januar die Sozietät Trillmann & Schmitz.

Nach aktuellem Stand wolle man mit dem etablierten Team erst einmal arbeiten und vielleicht in Zukunft den Mitarbeiterstamm erweitern. „Wir werden keinen weiteren Partner dazuholen, sondern erst einmal zu Zweit arbeiten“, sagt Trillmann. Und genug Arbeit kommt auf die Partner und ihr Team zu. „Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie kämpfen etliche Mandanten um ihre Existenz, wodurch ein deutlich erhöhter Beratungsbedarf rund um die staatlichen Hilfeleistungen entsteht“, so Trillmann.

Mehr Arbeit durch Corona

Deshalb gab es auch eine Verlängerung der Fristen für die Endabrechnungen. Der aktuelle Entwurf sieht vor, dass die Frist vom 28.2. auf den 31.8. verlängert wird. Die Verlängerung betrifft Steuererklärungen, aber auch die Verwaltung der Hilfen, die von Unternehmern unterschiedlichster Branchen beantragt werden.

Lediglich das Kennenlernen der Selmer Mandanten leide unter der Krise, da es zurzeit nun einmal schwierig sei, einander persönlich vorstellig zu werden. Man habe versucht, sich so gut es die Situation erlaubt, den Kunden vorzustellen – zum Teil auch über digitale Gespräche.

Über die Autorin
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Obwohl nicht in Dortmund geboren, bin ich doch eng mit dieser Perle des Ruhrpotts verbunden. Eine Stadt durch die Augen eines Journalisten kennenzulernen, das fasziniert mich. Seit Oktober 2017 arbeite ich für die Ruhrnachrichten und bin seit April 2020 Volontärin.
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Denise Felsch

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