Bürger können der Stadt Selm wieder Schlaglöcher melden. © Arndt Brede
Schlaglöcher

Schlaglöcher und Co.: Winterwetter hat Straßen und Gehwegen in Selm geschadet

Der Schnee in Selm ist so gut wie komplett geschmolzen - und ohne die weiße Winterdecke sind auf Selms Straßen viele neue Frostschäden sichtbar geworden.

Frost tut Straßen nicht gut: Das ist eine Erkenntnis, die sich eigentlich nach fast jedem Winter feststellen lässt. Vor allem nach der vergangenen Woche mit viel Eis, Schnee und Kälte ist das auch in Selm wieder zu beobachten: Nach dem Schmelzen der weißen Schneedecke sind einige Schäden und Schlaglöcher zutage getreten.

Das bestätigt auch die Stadt: „Durch die starken Minustemperaturen in der vergangenen Woche sind Gehwege und Straßenoberflächen in Mitleidenschaft gezogen worden“, so Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage der Redaktion. Dabei gebe es aber keine Straßen, die es besonders hart getroffen hat.

Schlaglöcher über den Mängelmelder melden

Regelmäßig, so erklärt er, finden Kontrollen der Straßen statt – „unabhängig vom Wetter“, wie er erklärt. Zudem seien „einzelne Hinweise“ zu Schlaglöchern von Bürgerinnen und Bürgern Selms bei der Stadt eingegangen. „Die Stadtverwaltung ist dankbar dafür, da nicht das gesamte Straßen- und Wegenetz bei Kontrollen kurzfristig zu begutachten ist. Im Serviceportal unter www.selm.de können Meldungen über Straßenschäden zu jeder Zeit über den Mängelmelder gemeldet werden“, erklärt Malte Woesmann außerdem.

Dafür nötig ist die Angabe einer gültigen E-Mai-Adresse. So kann die Stadt dann gegebenenfalls auch noch Rückfragen an den Melder oder die Melderin stellen. Es gibt auch die Möglichkeit, an eine Meldung Fotos anzuhängen.

Bevor es aber zu Reparaturarbeiten der Schäden kommt, die bisher aufgetreten sind, dauere es noch etwas, sagt Malte Woesmann. Erst müsse die Frostperiode abgewartet werden. „Sonst würden die gefüllten Löcher sofort wieder aufgehen“, so der Stadtsprecher.

Kaltasphalt zum Verfüllen der Löcher

Je nach Größe der Schäden werden für das „Flicken“ der Schlaglöcher unterschiedliche Methoden gewählt. „In der Regel wird Kaltasphalt zum Verfüllen der Löcher genutzt. Erst wenn großflächigere Schäden festgestellt würden, käme der Einbau von Heißasphalt optional in Betracht“, wie Malte Woesmann erklärt.

Zum Umfang der Reparaturen kann er noch keine Aussage treffen – auch nicht zu den Kosten, die dadurch entstehen werden. Das könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden.

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Marie Rademacher

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