Projektwoche hinterlässt Spuren: Schulbanner des Gymnasiums steht für Vielfalt

dzGymnasium Selm

Während der Projektwoche des Städtischen Gymnasiums Selm (SGS) haben die Schüler viel geschaffen. Nicht nur die Dimensionen einiger Produkte sind beeindruckend.

Selm

, 12.09.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Projektwoche des Städtischen Gymnasiums Selm vereint Gymnasiasten aus allen Jahrgängen. Die Ergebnisse sind so vielfältig wie die Schüler. Manche dieser Ergebnisse werden auch über die Projektwoche und das aktuell 30-jährige Bestehen der Schule hinaus Spuren hinterlassen. So auch das Banner.

Das ist die Projektwoche Rund 600 Schülerinnen und Schüler sind seit Montag, 9. September, mit insgesamt 27 Projekten beschäftigt. Am Freitag, 13. September, endet die Projektwoche zum 30-jährigen Bestehen der Schule nach einem gemeinsamen Frühstück auf dem Campus Süd und einer Andacht mit der Präsentation der Projekte am Freitagnachmittag.

18 Schülerinnen und drei Schüler haben dieses Banner geschaffen und gestaltet. „Gemeinsam was schaffen“, so lautet ja auch das Motto der Projektwoche. Die Gymnasiasten aus den Jahrgängen 6 bis 10 haben das ernst genommen. Das Werk besteht aus mehr als 150 Einzelteilen plus Buchstaben. Dafür haben die Schüler sich acht Nähmaschinen geteilt, um die Einzelquadrate zusammenzunähen und die Buchstaben hinzuzufügen.

Projektwoche hinterlässt Spuren: Schulbanner des Gymnasiums steht für Vielfalt

Das Banner besteht aus 140 Einzelteilen. © SGS

Diese Buchstaben ergeben „SGS bunt seit 1989“. „Wir haben nicht den Begriff ,30 Jahre‘ gewählt, sondern das Gründungsjahr, weil das zeitlos ist“, heißt es aus der Projektgruppe. Der Begriff „bunt“ stehe für die Vielfalt am Gymnasium.

Sechs Meter langes Banner

Das ganze Banner hat eine Größe von rund sechs Metern mal einem Meter. Das Werk der Schüler, angeleitet von den Lehrerinnen Frauke Tombült, Evelyn Vorschulze und Nicole Siedhoff, wird einen gut sichtbaren Platz im Gymnasium erhalten. Auf einem der Gänge, wie es heißt.

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Nachhaltig ist auch das, was die Projektgruppe „Made by SGS“ getan hat. Mit den Projektleitern Silvia Neuhaus, Dagmar Lemke und Florian Mersch wollen sie mit ihrem Projekt einen Beitrag zur Umweltbildung leisten. Ziel des Projektes sei das Herstellen von Produkten aus nachwachsenden, regionalen und recycelten Rohstoffen, erklärt Florian Mersch.

Projektwoche hinterlässt Spuren: Schulbanner des Gymnasiums steht für Vielfalt

Diese Gymnasiastinnen haben sich mit nachwachsenden Rohstoffen beschäftigt. © Projektgruppe

„So haben wir im Laufe der Woche verschiedene Marmeladen, Kräutersalze, mit Kräutern, die wir gemeinsam auf dem Feld der Solidarischen Landwirtschaft Lippeauen Bork geerntet haben, Vogelfutterstationen, Teelichthalter, Insektenhotels, Traumfänger und Kräuter zum Trocknen fertiggestellt und wollen diese am Freitag zum Verkauf anbieten. Der Erlös kommt einem guten Zweck zugute.“

„Nicht nur reden, sondern auch handeln“

Die Arbeit hat den 25 Schülerinnen offenbar Spaß gemacht, wenn man den Gymnasiasten glaubt. Beispiele? Merle (Q1): „So reden wir nicht nur über Nachhaltigkeit und Artenschutz, sondern handeln auch“. Lea (Q1): „Willkommene Abwechslung zum normalen Unterricht“. Naomie (Q1): „Es ist schön, aus alten Dingen neue Produkte herzustellen“. Sina (7b): „Wir konnten unsere Kreativität voll ausleben.“

Schulname ist noch ein Geheimnis

Ein Geheimnis ist noch, was die Projektgruppe „Schulname“ erarbeitet hat. Lehrerin Birgit Kaufmann: „Als erstes haben wir uns angeschaut, welche Namen andere Schulen in unserer Stadt und in einigen Nachbarstädten haben. Dabei haben wir diskutiert, welche Wirkung mit einem konkreten Namen verbunden ist und welche Motivation vermutlich hinter der Namensgebung gestanden haben mag.“

Anschließend haben die Schüler herausgearbeitet, wofür das Gymnasium steht, welche Schwerpunkte es hat und was uns an der Schule besonders wichtig ist. Von den vier gebildeten Schülerteams haben sich unabhängig voneinander dann zwei für den Schwerpunkt „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“ und zwei für den Schwerpunkt „Schule ohne Rassismus: Für Frieden und Gleichberechtigung“ entschieden.

Alle vier Gruppen haben jeweils einen konkreten Vorschlag zur Namensgebung erarbeitet und hierzu mit großem Arbeitseinsatz einen Trailerfilm erstellt. Diese Filme werden am Freitag, 13. September, bei der schulinternen Präsentation aller Projekte von 16 bis 18 Uhr, im Gymnasium in einer Dauerschleife zu sehen sein.

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