Nach heftiger Kritik: Planungsbüro stellt Entwicklungskonzept vor für Cappenberg

Ortsteilentwicklung

Massive Bebauung an der Feuerwehr und Häuser, wo heute Wald ist: Diese Vorschläge kamen im Mai gar nicht gut an. Am Montag (18.11.) stellt das Planungsbüro ein überarbeitetes Konzept vor.

Cappenberg

, 17.11.2019, 19:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach heftiger Kritik: Planungsbüro stellt Entwicklungskonzept vor für Cappenberg

Der Cappenberger Zunftbaum: Wie sich sein Platz entwickeln soll, ist ebenfalls Thema der Bürgerversammlung. © Beate Dorn

Wie soll sich Cappenberg in den nächsten Jahren entwickeln? Diese Frage treibt Verwaltung, Politik und Bürgerschaft schon seit einiger Zeit um. Im Mai 2019 hatte das von der Stadt beauftragte Planungsbüro das Gespräch gesucht mit den Bürgerinnen und Bürgern und war damals auf starken Gegenwind gestoßen.

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Die Option, massive Bebauung gegenüber der Freiwilligen Feuerwehr an der Rosenstraße zuzulassen, ist durchgefallen. Von Neubauprojekten hinter der Bushaltestelle auf der Ecke Borker Straße/Cappenberger Damm - da, wo jetzt noch Wald ist - wollten die Cappenbergerinnen und Capppenberger auch nichts wissen.

Frage nach der Finanzierung blieb offen

Stattdessen hatte Dr. Peter Kreutzkamp, dessen Familie seit rund 500 Jahren den Ort prägt, eine entscheidende Frage aufgeworfen, die im Mai offen geblieben ist: Ob und wie viel Geld überhaupt zur Verfügung stünde, um Veränderungen im Ortskern zu ermöglichen: von Skatebahn bis Fahrradstraße.

Am Montag, 18. November 18 Uhr, wird das Team des Planungsbüros „plan-lokal Körbel + Scholle Stadtplaner“ aus Dortmund das fertige Ortsteilentwicklungskonzept für Cappenberg vorstellen. Alle Interessierten sind eingeladen in den Saal der Gaststätte Kreutzkamp, Cappenberger Damm 3.

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