Löschzüge Bork und Hassel beweisen sich in Übung

BORK Eine Halle des Gemüsebauern Drewes an der Lippestraße steht in Flammen. Zwei Menschen befinden sich noch in der Halle, in der Gasflaschen gelagert sind. Ein Ereignis, auf das die Feuerwehr gut verzichten kann. Ob sie einem solchen Einsatz aber auch gewachsen sind, mussten die Kameraden bei einer Übung unter Beweis stellen.

von Von Theo Wolters

, 10.07.2008, 13:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf dem Hof Drewes geprobt. Fünf Minuten nach der Alarmierung traf das erste Fahrzeug am Einsatzort ein. Schnell war die Lage besprochen, jedem eine Aufgabe zugeteilt. Es folgten weitere Einsatzfahrzeuge sowie eine Drehleiter. Die Bergung der vermissten verletzten Personen stand natürlich zunächst im Vordergrund.

Gasflaschen mussten gekühlt werden

Gleichzeitig wurde auch die Gasflasche aus der Halle geholt und anschließend gekühlt. Doch neben den Löscharbeiten galt es, eine Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude zu verhindern.So musste eine Wasserwand gesetzt werden. Ein Hydrant wurde angezapft, doch dieser war, natürlich nur bei der Übung, defekt. So mussten die Feuerwehrkameraden eine andere Möglichkeit suchen. Genutzt wurde ein weitere entfernt liegender Hydrant. Rund 250 Meter Schlauch mussten verlegt werden. Die Drehleiter wurde ebenfalls mit einem Wasserschlauch bestückt und in voller Länge ausgefahren.

Trotz der Ferienzeit ausreichend Leute

Es war zwar nur eine Übung, doch die Kameraden der Löschzüge Bork und Hassel Feuerwehr zeigten, dass sie für solche Einsätze gerüstet sind. „Es ist alles gut gelaufen, alle Punkte wurden durchgespielt“, war stellvertetender Löschzugführer Andreas Langhammer recht zufrieden. „32 Mitglieder in der Ferienzeit ist ebenfalls eine gute Zahl.“ Interessierte Beobachter der Übung waren die Familie Drewes und Nachbarn. So einen Einsatz wünschen sie sich zwar nicht, doch haben sie gesehen: Auf die Feuerwehr ist Verlass.

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