Landrat strebt Zusammenschlüsse an

Bauhöfe, Stadtwerke und Sparkassen

Gibt‘s demnächst eine Sparkasse „Lünen-Werne-Selm“? Nicht ganz auszuschließen, wenn es nach den Vorstellungen von Landrat Michael Makiolla geht. Der redete in Sachen kommunal-dominierter Betriebe am Mittwoch Klartext:

SELM

von Von Jörg Heckenkamp

, 18.01.2012, 17:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stellten die Schwerpunkte für 2012 vor: Landrat Michael Makiolla (r.) und Kreisdirektor Rainer Stratmann.

Stellten die Schwerpunkte für 2012 vor: Landrat Michael Makiolla (r.) und Kreisdirektor Rainer Stratmann.

Ob das für einen etwaigen Zusammenschluss der Sparkassen Werne, Selm und Lünen gelte, ließ der Landrat bewusst offen. Wenn er jetzt konkrete Zusammenschlüsse nenne, würde er nur Widerstand produzieren. Dennoch: „Es muss mit Politikern und Vorständen Gespräche über Zusammenarbeit und Fusion geben.“ Spätestens in zehn Jahren müssten deutliche Ergebnisse erkennbar sein. Makiolla schweben nach eigenen Angaben keine Super-Fusionen zu einer Kreisparkasse oder einem Kreisbauhof vor. „Aber warum nicht beispielsweise Bauhof-Zusammenschlüsse für den Süd-, den Mittel- und den Nordkreis?“, regt der SPD-Politiker an und postuliert: „Wir müssen zu Ergebnissen kommen.“ Nicht zuletzt verstärke die Finanzlage den Druck zu mehr Kooperation und damit zu Einsparungen.

Aber es gebe noch einen anderen Grund, um zum Beispiel einzelne Sparkassen in Verbünden zusammenzuschließen und dadurch schlagkräftiger zu machen, sagt Kreisdirektor Rainer Stratmann: „Wir müssen auf die Veränderungen in der Bankenlandschaft in den letzten beiden Jahren reagieren.“

Lesen Sie jetzt