Künstlergruppe Ramtamtam stell im Altenwohnhaus aus

SELM Ab sofort ist „Ram-tamtam“ in den Gängen des Altenwohnhauses St. Josef angesagt. Am Sonntag startete die Künstlergruppe der Selmer Malschule dort ihre Ausstellung mit beinahe 50 Gemälden. Wie ihr verspielter Name schon vermuten lässt, beschränken sich die sieben Maler dabei auf kein besonderes Themengebiet.

von Von Henning Nicolas

, 06.07.2008, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anna Schüler, Thorsten Schoth, Deniz Kraft und Melissa Schnellmann (v.l.) präsentieren ihre Werke seit Sonntag im Altenwohnhaus St. Josef.

Anna Schüler, Thorsten Schoth, Deniz Kraft und Melissa Schnellmann (v.l.) präsentieren ihre Werke seit Sonntag im Altenwohnhaus St. Josef.

„Dadurch sind die Bilder sehr bunt und abwechslungsreich geworden“, staunt Pflegedienstleiterin Susanne Schwede, die vier Künstler bei der Ausstellungseröffnung persönlich begrüßten konnte. Die Hauptfiguren des Vormittags, die Leiterin der Malschule Anna Schüler sowie Deniz Kraft, Melissa Schnellmann und Thorsten Schoth, stellten sich anschließend den Besuchern vor.

Wöchentliche Treffen in der Malschule

Anna Schüler hatte durch ihren Kontakt zur Hauswirtschaftsleiterin Sabine Schöler die Zusage für die Ausstellung bekommen. Leider nicht bei der Eröffnung dabei sein konnten Daniela Baumann, Dorothea Riemenschneider-Lehrmann und Sabine Tyczewski. Die übrigen Mitglieder von Ramtamtam ließen sich entschuldigen. „Die Bilder sind in den letzten zwei Jahren während der Treffen in der Malschule entstanden“, blickt Nachwuchskünstler Thorsten Schoth zurück. Dort trifft sich die Gruppe einmal in der Woche zum kreativen Arbeiten.

Freie Hand bei der Gestaltung

Schoth erklärt weiter, dass sie bei der Gestaltung völlig freie Hand gehabt hätten, sodass im Altenwohnhaus viele verschiedene Gemäldearten zu sehen seien. Öl-, Pastell- und Acrylbilder können nun einen Monat lang begutachtet werden. An ihnen sei auch die Experimentierfreudigkeit der jungen Künstler mit Farben und Material deutlich zu sehen. Wie gut die Bilder der zukünftigen Kunststudenten ankamen, zeigte sich bereits kurz nach der Eröffnung. Viele waren schon am Abend mit einem kleinen Schildchen versehen, das die Aufschrift „verkauft“ trug.

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