Kreisverkehr an Bahnhofstraße in Bork soll sicherer werden

Verkehr

Unfälle hat es schon häufiger gegeben, am Kreisverkehr an der Bahnhofstraße in Bork - den letzten erst vor einer Woche. Bald soll der Kreisverkehr deshalb umgestaltet werden.

Bork

11.03.2021, 14:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Stadt Selm baut den Mini-Kreisverkehr an der Bahnhofstraße in Bork so um, dass Autos nicht mehr einfach geradeaus über den Kreisel hinwegfahren können.

Die Stadt Selm baut den Mini-Kreisverkehr an der Bahnhofstraße in Bork so um, dass Autos nicht mehr einfach geradeaus über den Kreisel hinwegfahren können. © Arndt Brede (Archiv)

Der Kreisverkehr in Bork an der Bahnhofstraße wird zeitnah umgestaltet. Das haben Gespräche der Stadt Selm und dem Kreis Unna als Straßenbaulastträger ergeben, wie die Stadt in einer Pressemitteilung erklärt.

Verkehrsunfall vor einer Woche an der Stelle

In der vergangenen Woche kam es dort zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde. „Mit Bestürzung habe ich vernommen, dass die Frau schwere Verletzungen bei dem Unfall erlitten hat. Ich möchte ihr auf diesem Wege eine schnelle Genesung wünschen“, erklärt Selms Bürgermeister Thomas Orlowski. Alkohol am Steuer und eine nicht beachtete Vorfahrt seien wohl diesmal der Grund für den Unfall gewesen. „Auch ohne dieses nun gleich doppelte Fehlverhalten haben wir bereits zuvor die Notwendigkeit gesehen, den Kreisverkehr zu entschärfen“, so Orlowski.

Seit einigen Wochen befand die Stadt Selm sich im Austausch mit dem Kreis Unna. Dieser ist als Straßenbaulastträger für den Kreisverkehr zuständig. Das Ergebnis der Gespräche. Die Stadt kümmert sich um die Planung und Umsetzung des Umbaus, der Kreis bezahlt diese Maßnahme. „Wir sind dem Kreis Unna sehr dankbar, dass wir so zu einer pragmatischen und vor allem guten Lösung für alle Verkehrsteilnehmer gekommen sind“, so Orlowski.

Überfahren mit dem Auto nicht mehr möglich

Der Kreisverkehr wird nach erfolgter Planung und Auftragsvergabe so umgebaut, dass ein Überfahren mit dem Auto nicht mehr ohne Weiteres möglich ist. Dazu wird unter anderem die heutige asphaltierte und damit leicht zu überfahrende Kreisinsel durch eine Borde eingefasst. Zudem werden so genannte Kölner Teller eingebaut, die eine größere Umlenkung von Autos erforderlich machen, so die Stadt.

„So können PKW nicht mehr geradeaus über den Kreisverkehr fahren sondern müssen wirklich im Kreis fahren. Das senkt die Geschwindigkeiten und sorgt für mehr Sicherheit“, erklärt Thomas Orlowski. Ein neuer Asphalt und Markierungen sollen das unterstützen. Mit dem Umbau bleibt die Befahrbarkeit des Kreisverkehrs für größere LKW und Gespanne, die ins angrenzende Gewerbegebiet müssen, gewährleistet.

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