Handwerker machen das Förderzentrum fit für das neue Schuljahr mit neuen Herausforderungen

dzSchulumbau in Bork

Ferienzeit ist für Schüler schulfreie Zeit. Im Gebäude des Förderzentrums Nord an der Waltroper Straße in Bork herrscht aber Betrieb. Aus zwei Gründen.

Bork

, 02.08.2019, 12:14 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit dem Ende des Schuljahres 2018/2019 ist die Hauptschule als Schulform in Selm ausgelaufen. Die Räume im Schulgebäude an der Waltroper Straße, die die Hauptschule bisher genutzt hatte, bleiben aber nicht leer.

Denn da ist ja auch noch eine weitere Schulform, die das Gebäude nutzt: das Förderzentrum Nord am Standort Bork. Die Förderschule wird ab dem neuen Schuljahr 2019/2020 Räume belegen, die die Hauptschule bisher genutzt hat. Das teilt die Pressestelle des Kreises Unna auf Anfrage mit.

Kreis nutzt 80 Prozent

Der Kreis Unna ist Träger der Förderschule. „Er wird das Gebäude der Hauptschule Bork jedoch nicht alleine nutzen“, erklärt die Kreis-Pressestelle. Die Kreisverwaltung sei seit August 2016 Mieter in dem Gebäude, das der Stadt Selm gehöre. „Der Kreis wird nach wie vor zunächst 80 Prozent des Gebäudes für die kreiseigene Schule in Anspruch nehmen. 20 Prozent wird die Stadt Selm selbst nutzen oder an Dritte weiter vermieten.“

Handwerker machen das Förderzentrum fit für das neue Schuljahr mit neuen Herausforderungen

Küchenutensilien sind aus der Küche bereits ausgelagert. Sie wird neu eingerichtet. © Arndt Brede

Die Folge dieser Konstellation ist laut Kreis eben, dass die Förderschule ehemalige Hauptschulräume nutzen wird. Dafür werden andere, bisher von der Förderschule in Anspruch genommene Räume der Nutzung durch die Stadt Selm zugeführt, heißt es weiter.

Mehrzweckraum

Welche Nutzung das sein wird, erklärt Stadtsprecher Malte Woesmann so: „Ein Raum wurde und wird auch weiterhin als Mehrzweckraum für Angebote des FoKuS (Fortbildung, Kultur und Sport) genutzt. Ein Teil ist für die Offene Ganztagsschule reserviert. Der Verein ,Ganz Selm‘ wird ebenfalls dort ein Büro beziehen und ein Raum wird für die VHS genutzt.“

Und um dieses Nutzungskonzept mit dem Raumkonzept überein zu bringen, seien einige Umbauarbeiten notwendig, berichtet die Pressestelle des Kreises Unna.

Handwerker machen das Förderzentrum fit für das neue Schuljahr mit neuen Herausforderungen

Im Computerraum ist noch einiges zu tun. © Arndt Brede

„Auch wurde die Umverteilung der Räume vorgenommen, um eine deutlichere Abgrenzung zwischen den vom Kreis Unna genutzten Räumen und denen der Stadt Selm kenntlich zu machen.“ Sprich: Es gehe um die Trennung von Schulbetrieb und Drittnutzung.

Renovierungsarbeiten

Was passiert denn aber genau im Gebäude? Auch auf diese Frage hat die Kreis-Pressestelle Antworten: „Baulich werden im Inneren vor allem Renovierungsarbeiten durchgeführt. Alte Fußböden und Vorhänge werden entfernt, ein neuer Anstrich ist notwendig. Weiter wird zum Beispiel die ehemalige Lehrküche durch den Kreis Unna neu ausgestattet, der Kunstraum wird vom Keller in das Erdgeschoss verlegt und fest eingebaute Lehrerpulte und Apparaturen in den Physikräumen werden zurückgebaut.“

Handwerker machen das Förderzentrum fit für das neue Schuljahr mit neuen Herausforderungen

Teilweise sind die Böden frisch gewachst worden. Aber rutschfest sind sie doch. © Arndt Brede

Im Gebäude und auch außerhalb sieht es auf jeden Fall richtig nach Arbeit aus. Gänge dienen als Abstellfläche; die Küche ist leer gezogen worden; im Computerraum gucken Anschlüsse aus dem Boden. Und auf dem Schulhof steht jede Menge Mobiliar.

Handwerker machen das Förderzentrum fit für das neue Schuljahr mit neuen Herausforderungen

Die Gänge dienen teilweise als Abstellflächen. © Arndt Brede

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt