Von links: Wolfgang Schachermeier, Thomas Isermann, Johannes Wüllhorst und André Koch. © Felsch
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Feuerwehr Selm setzt auf fortschrittliche Sicherheit im Straßenverkehr

Die Fahrzeuge der Selmer Feuerwehr sind nun mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet. Welche Vorteile dieser mit sich bringt, zeigt die Feuerwehr bei einer kleinen Probefahrt.

Nach den Großfahrzeugen der Stadtwerke Selm wurden auch die Fahrzeuge der Feuerwehr Selm mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet. Dieser besitzt einen Radarsensor und kann Personen und Radfahrer im toten Winkel des Fahrzeugs erkennen. Der Assistent warnt den Fahrer mit einem Signal. Über eine Kamera im Fahrzeug lässt sich der tote Winkel überwachen.

Weniger Anspannung

„Dem Fahrer nimmt das eine Menge Anspannung, wenn er zu einem Einsatz fährt und ohnehin unter Strom steht“, sagt Stadtbrandinspektor Thomas Isermann. Zudem falle es so im Straßenverkehr leichter, die Sorgfaltspflicht einzuhalten. Radfahrer, Fußgänger, Kinder und größere Tiere erkennt der Sensor, der außen am Fahrzeug angebracht ist. Durch die Lackierung des Gehäuses fügt der Sensor sich in das Bild des Einsatzfahrzeugs.

Bei dem Abbiegeassistenten handelt es sich um das Model WUE AAS-4.0 der Firma Wüllhorst in Selm, mit der die Feuerwehr auch nach der Montage des Systems weiter eng zusammengearbeitet hat. „Wenn uns noch Fehler im System aufgefallen sind, könnten wir das System direkt fein nachjustieren lassen“, erklärt Brandmeister André Koch. Solche Fehler können etwa Schatten sein, die vom System fälschlicherweise als Personen erkannt werden.

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Obwohl nicht in Dortmund geboren, bin ich doch eng mit dieser Perle des Ruhrpotts verbunden. Eine Stadt durch die Augen eines Journalisten kennenzulernen, das fasziniert mich. Seit Oktober 2017 arbeite ich für die Ruhrnachrichten und bin seit April 2020 Volontärin.
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Denise Felsch

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