Marc Blume mit seiner Tochter Feelia © privat
Stammzellenspende

Feelia (5) findet potenziellen Spender: „Unbeschreibliches Glücksgefühl“

Für die erkrankte Feelia Blume (5), Tochter des Olfener Ex-Top-Sprinters Marc Blume ist ein Stammzellenspender gefunden. Die Erleichterung ist groß. Es warten aber schwierige Wochen auf die Familie.

Es war eine gute Nachricht, die am Wochenende publik wurde, eine sehr gute sogar: Feelia Blume (5), Tochter des in Selm geborenen und lange Zeit für den SuS Olfen startenden Ex-Top-Sprinter Marc Blume, hat einen potenziellen Stammzellenspender gefunden. Feelia ist am Myelodysplastischen Syndrom (MDS) erkrankt. Nun gibt es also Hoffnung.

Marc Blume ist erleichtert: „Wir sehen wieder Licht am Ende des Tunnels. Als wir den Anruf erhalten haben, dass ein potenzieller Spender gefunden ist, war das eine Riesenerleichterung. Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen und die Tränen sind gekullert.“ Auch Feelia war glücklich über den Anruf aus der Klinik. „Sie hat sich gefreut und gerufen: ‚Endlich werde ich wieder gesund‘“, berichtet Marc Blume.

Auf Feelia warten viele Arzttermine

Die nächsten Wochen werden aber nicht einfach für die Familie Blume. „Feelia hat jetzt viele Arzttermine“, berichtet Blume. Um alle möglichen Infektionsherde auszuschließen, muss die Fünfjährige von verschiedensten Ärzten untersucht werden. Erst danach kommt Feelia ins Krankenhaus, wo eine Computertomografie durchgeführt und anschließend Herz und Lunge untersucht werden, um zu überprüfen, wann die Knochenmarktransplantation durchgeführt werden kann.

„Dann bekommt sie auch ein Port gesetzt“, sagt Marc Blume. „Ihre Handgelenke sind schon jetzt ganz zerstochen.“ In den nächsten sechs bis acht Wochen soll Feelia dann einen Platz in einer Transplantationsklinik erhalten.

Wenn das der Fall ist, werden Feelia und Marc Blume die nächsten zehn bis zwölf Wochen in der Klinik verbringen. „Meine Frau wird dann zuhause bleiben und die Wohnung managen und dafür sorgen, dass unser Zuhause steril ist“, so Marc Blume.

Marc Blume bedankt sich für die Unterstützung

Der 47-Jährige bedankte sich außerdem für den Zuspruch und die Unterstützung, die die Familie in den vergangenen Wochen erhielt: „Da fehlen mir die Worte, ich bin sprachlos und kann mich nur bei allen bedanken“, so Marc Blume.

Die Familie Blume kann nun wieder optimistisch in die Zukunft blicken. „Jetzt geht es aufwärts“, sagt Marc Blume. „Wir werden das schaffen.“

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Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel
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