Dass die Stadt Selm eine eigene Impfstelle eröffnet, ist ein richtiges und wichtiges Signal in der Coronapandemie. © Arndt Brede (Archiv)
Meinung

Eine lokale Impfstelle in Selm? Ein starkes Zeichen der Stadt

Die Stadt Selm öffnet jetzt eine eigene lokale Impfstelle für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen. Ein starkes Zeichen zur richtigen Zeit, findet unser Autor.

Die Infektionszahlen steigen und steigen. Die Suche nach Lösungen aus der Coronakrise ist nicht einfach. Welcher ist der richtige Weg in der vierten Welle der Coronpandemie? Ist es die Impfpflicht, die die Kette der Infektionen brechen kann? Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nicht. Sie löse das akute Problem nicht, weil die Wirkung zu spät käme, sagt er. Das sehen Landrat Mario Löhr (Kreis Unna) und unter anderem die Bürgermeister aus Olfen und Lünen anders. Sie befürworten eine Impfpflicht.

Und während die Diskussionen sich weiter im Kreise drehen, schafft die Stadt Selm Fakten. Sie reagiert nicht bloß, sie agiert, und eröffnet im Bürgerhaus Selm an vier Samstagen eine eigene lokale Impfstelle. Die Arztpraxen können es gar nicht schaffen, so viele Menschen zu impfen, wie es nötig wäre. Die städtische Impfstelle kann die Hausärzte entlasten. Die Stadt Selm setzt ein wichtiges Zeichen. Für die, die sich erstmalig, zum zweiten Mal oder als Auffrischung impfen lassen möchten und so auch ihren solidarischen gesellschaftlichen Beitrag leisten.

Wie sagt doch Selms Bürgermeister Thomas Orlowski so richtig: „Die Impfung und die nun zu erfolgenden Auffrischungen sind der einzige Weg, die vierte Welle zu brechen und die Corona-Pandemie zu stoppen.“ Möge Orlowskis Appell möglichst weit über die Grenzen Selms schallen und auf fruchtbaren Boden stoßen.

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Arndt Brede

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