Drei Stelen symbolisieren die Mitte der Stadt

SELM „Die Stelen buddeln wir aber nach der Einwohnerzahl ein. Je mehr Einwohner, desto mehr ist zu sehen“, schlägt Albert Kohl vor. „Nichts da“, entgegnet Heino Janssen, „das geht nach der Ortshöhe. Wir in Cappenberg liegen ja 100 Meter über euch!“ Was die beiden Vorsitzende der Heimatvereine Selm und Cappenberg zu diesem Dialog veranlasst ist ca. 1,50 Meter hoch und ziemlich schwer.

von Von Malte Woesmann

, 04.07.2008, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Mitglieder des Arbeitskreises freuen sich über die neuen Stelen für die Ortsteile.

Die Mitglieder des Arbeitskreises freuen sich über die neuen Stelen für die Ortsteile.

Drei Stelen mit den Namen der Ortsteile – Selm, Bork, Cappenberg. Fertig stehen sie in Bork auf dem Hof der Firma Wyludda-Grabski. Die Schrift wurde dort in den Stein gehauen. Die Heimatvereinsmitglieder aus Selm, Bork und Cappenberg begutachten das Werk und sind zufrieden. „Das sieht sehr gut aus“, freut sich Albert Kohl.

Einweihung während des Schnadgangs

Nun wartet auf den Arbeitskreis aus den drei Heimatvereine aber noch eine Menge Arbeit. Denn die drei Steine sollen in die Mitte der drei Ortsteile gesetzt werden. „Das ist in Netteberge in der Nähe der alten Sandgrube“, berichtet Kohl. Dort finden die Steine in einem Fundament ihre neue Heimat. Während des Schnadgangs der drei Heimatvereine am Sonntag, 3. August, sollen sie dann feierlich eingeweiht werden. Und dann werden die Stelen wohl doch alle auf einer Höhe sein. 

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