So viel kosteten die zusätzlichen Corona-Kontrollen die Stadt Selm

Coronavirus

Mit der Corona-Schutzverordnung kamen viele Vorschriften - die muss natürlich auch jemand kontrollieren. Die Stadt Selm hat nun zusammengetragen, wie viele zusätzliche Kosten entstanden sind.

Selm

, 01.07.2020, 10:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr als zwei Menschen durften sich - zum Zeitpunkt dieses Fotos am 26. April - nicht in der Öffentlichkeit zusammen aufhalten. Ausnahmen gab es nur für Familien.

Mehr als zwei Menschen durften sich - zum Zeitpunkt dieses Fotos am 26. April - nicht in der Öffentlichkeit zusammen aufhalten. Ausnahmen gab es nur für Familien. © Arndt Brede (Archiv)

Mehrfach musste sie angepasst werden. Erst kamen immer mehr Verbote hinzu, dann kamen Stück für Stück auch die Lockerungen: Die Rede ist von der Corona-Schutzverordnung, die zur Eindämmung des Coronavirus vom Land erlassen und dann von den Städten und Gemeinden umgesetzt werden musste.

Dazu gehörte zum Beispiel in der Hochphase des Coronavirus die Beschränkung, dass nur zwei Personen (oder eine Familie) sich gemeinsam draußen aufhalten durften.

Strafgelder stehen Einnahmen gegenüber

Die entsprechenden Regelungen müssen allerdings auch durchgesetzt werden. Zum Beispiel besonders an den vielen sonnigen Wochenenden im April und Mai sowie auch an Feiertagen hatte die Stadt massiv kontrolliert.

Wie viel das zusätzlich kostet, zeigt ein Blick auf die Kosten-Prognose, die die Stadt aufgestellt hat, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Stadt Selm zu erfassen.

Demnach schlugen der zusätzliche ordnungsbehördliche Außendienst und die entsprechenden Kontrollen der Coronaschutzverordnung mit insgesamt 4.935 Euro zu Buche. Macht bei einer Einwohnerzahl von 25.025 Menschen - laut IT.NRW - einen Gesamtbetrag von etwa 19 Cent pro Person. Dem stehen allerdings auch wiederum Einnahmen gegenüber, die durch die Strafgelder erhoben wurden. Mitte Mai betrugen die laut Auskunft der Stadt alleine schon 4.313 Euro.

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