Messen finden in Cappenberg nun im Theater des Schlosses statt

Kirchenbesuch

Was vergangene Woche noch besprochen werden musste, steht nun fest: Die nächsten Messen in Cappenberg finden im Theater des Schlosses statt. Natürlich mit einigen Sicherheitsvorkehrungen.

Cappenberg

, 04.05.2020, 20:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nun steht fest: Im Theater des Cappenberger Schlosses werden die Messen stattfinden.

Nun steht fest: Im Theater des Cappenberger Schlosses werden die Messen stattfinden. © Archiv

„Das ist ungewöhnlich als Ort“, hatte Pater Gregor Pahl in der vergangenen Woche gesagt, als er über die Idee berichtete, künftig im Theater des Schlosses Cappenberg Messe zu feiern. Allerdings sei es für die Gemeinde Sankt Johannes Evangelist in Cappenberg auch eine notwendige Alternative, um der Corona-Schutzverordnung nachzukommen.

Grünes Licht für Messen im Theater

Für die Bauarbeiten in der Stiftskirche Cappenberg, die Mitte Mai beginnen sollen, war ursprünglich einmal ein Ausweichen auf das Bischof Vieter-Haus vorgesehen gewesen. Dort wäre es aber nicht möglich gewesen, die nun geltenden Regeln im Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus einzuhalten, so Pahl.

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Deswegen habe es in der vergangenen Woche Gespräche mit dem Grafen Kanitz gegeben. Die Details sind nun abgeklärt und es gibt grünes Licht: Man werde am Theater im Schloss wieder loslegen mit den Messfeiern, verkündet Gregor Pahl in einer Nachricht an Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat: „und zwar am Samstag, 9. Mai, mit der Vorabendmesse“, so der Pater.

Verschiedene Sicherheitsvorkehrungen

Gleichzeitig bedeutet das für die Besucher der Messe, wie auch in anderen Kirchengemeinden, einige Neuregelungen, die auch in einem Aushang bekannt gemacht worden sind.

Im Theater soll jede zweite Stuhlreihe freigelassen werden und zwischen jedem zu besetzendem Platz drei Stühle Abstand gehalten werden. „Dadurch ergibt sich eine Kapazität von 27 Plätzen im Erdgeschoss und 20 Plätzen auf der Empore“, heißt es in der Bekanntmachung. Ehepaare, Familien und Personen in häuslicher Gemeinschaft müssten nicht getrennt voneinander sitzen, woraus sich eine Anzahl von zusätzlichen Plätzen ergeben kann. Allerdings liege die zu erwartende Obergrenze pro Gottesdienst bei etwa 60 Teilnehmern.

Tragen von Mund-Nasenschutz wird dringend empfohlen

Zwei Ordner mit Mund-Nasenschutz würden die Gottesdienstbesucher in Empfang nehmen und zu ihren Plätzen geleiten. Sie würden außerdem die Kontaktdaten der Gottesdienstbesucher notieren. Auch den Besuchern des Gottesdienstes wird das Tragen so eines Schutzes „dringend empfohlen“, wie es in dem Schreiben weiter heißt.

Durch das Prozedere könnten Wartezeiten vor der Kirche entstehen, die Gottesdienstbesucher einplanen sollten, heißt es weiter. „Explizit hingewiesen sei noch einmal auf die weiter geltende Aussetzung der Sonntagspflicht und die Empfehlung insbesondere an Angehörige der Risikogruppen, Kontakte so weit wie möglich zu vermeiden und gegebenenfalls auch auf den Gottesdienstbesuch erstmal zu verzichten“, heißt es weiter.

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