Im Altenwohnhaus St. Josef stehen weitere Corona-Tests an

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Nach den Corona-Fällen im Altenwohnhaus St. Josef in Selm sind nun die letzten Testergebnisse da - es stehen aber bald noch weitere Tests an.

Selm

, 19.11.2020, 14:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach den Coronafällen im Altenwohnhaus St. Josef sind nun alle Ergebnisse der ersten Testreihe aus der vergangenen Woche da. „Es liegen alle Ergebnisse vor, diese waren durchweg negativ“, erklärt Thomas Middendorf, Sprecher der Caritas Lünen-Selm-Werne, die der Träger des Altenwohnhauses ist, auf Anfrage der Redaktion.

Zur Erinnerung: Nachdem eine Bewohnerin des Altenwohnhauses im Krankenhaus positiv auf das Virus getestet worden war, hatte es in dem Wohnbereich Tests gegeben. Das Ergebnis: Drei Bewohnerinnen und Bewohner waren ebenfalls positiv auf den Corona-Erreger Sars-Cov-2 getestet worden, ebenso wie eine Mitarbeiterin. Nun hatten noch Tests von zwei Mitarbeitenden ausgestanden. Insgesamt waren zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getestet worden, wie Thomas Middendorf erklärt.

Weitere Tests am Freitag

Abgeschlossen sind die Tests aber damit noch nicht: „Am Freitag werden Bewohner und Mitarbeitende des betroffenen Wohnbereichs erneut getestet“, so Thomas Middendorf. Die Tests bezogen sich nur auf den Wohnbereich mit 30 Bewohnern, aus der die zuerst positive Bewohnerin stammte.

Aber ist denn sichergestellt, dass nicht getestete Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter in dem betroffenen Wohnbereich nicht eingesetzt werden oder wurden? „Die Einsatzplanung der Mitarbeitenden findet aktuell in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt statt“, sagt Middendorf dazu.

Bereits seit Monaten würden die Mitarbeitenden weitestgehend jeweils in einem für sie festgelegten Wohnbereich eingesetzt. „Nur in Ausnahmefällen hilft einmal ein Mitarbeitender aus einem anderen Wohnbereich aus“, so Middendorf. Dies sei in der letzten Zeit in dem betroffenen Wohnbereich aber nicht erforderlich gewesen. „Für den Einsatz in diesem Bereich ist natürlich auch jetzt eine feste Mitarbeitergruppe eingeplant“, so der Caritas-Sprecher.

„Immer ein offenes Ohr“

Und wie ist die Stimmung bei den Mitarbeitenden im Altenwohnhaus, haben sie vielleicht eine spezielle Stelle, an die sie sich bei Unsicherheiten wenden können? Die aktuelle Situation erfordere von den Mitarbeitenden noch einmal größeres Engagement, bei der Arbeit, so Middendorf.

„Wir erleben hoch motivierte Mitarbeitende mit starkem Zusammenhalt, die sich sehr professionell verhalten und unsere Bewohnerinnen und Bewohner unverändert liebevoll betreuen“, antwortet dazu Thomas Middendorf. „Mitarbeitende und Leitungskräfte sprechen viel miteinander, um eventuelle Unsicherheiten zu beseitigen. Die Einrichtungsleitung hat immer ein offenes Ohr und das Gesundheitsamt steht uns bei Fragen zur Seite.“

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