Corona-Krise in Selm: Stadt lobt Handel für Maßnahmen zur Wiederöffnung

Corona-Krise

Seit Montag, 20. April, dürfen auch Läden außerhalb der Grundversorgung öffnen. Unter strengen Auflagen. Die Art, wie die Geschäfte diese Auflagen umsetzen, kriegt Lob von der Stadtspitze.

Selm

, 23.04.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Geschäft "Spielen und Träumen" betreten die Kunden durch den Haupteingang und verlassen es durch einen Nebeneingang.

Das Geschäft "Spielen und Träumen" betreten die Kunden durch den Haupteingang und verlassen es durch einen Nebeneingang. © Arndt Brede

Dass jetzt auch wieder kleinere Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, am Montag, 20. April, öffnen durften, war an strenge Hygiene- und Abstandsauflagen geknüpft. Auflagen aus der novellierten Corona-Schutzverordnung, die das städtische Ordnungsamt zu kontrollieren hat. Das haben die Mitarbeiter des Ordnungsamtes auch getan, wie Beigeordnete Sylvia Engemann berichtet: „Es sind am Montag 18 Verkaufsstätten kontrolliert worden.“

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Ergebnis der Kontrollen des ersten Tages der Wiedereröffnung der Geschäfte: „Es war in vielen Bereich nichts zu beanstanden“, sagt die Beigeordnete. „Hier und da gab es aber mal eine kleinere Anmerkung.“ Aber im Großen und Ganzen „haben die Verkaufsstätten das sehr gut umgesetzt“. Hygienevorschriften, Abstandsmarkierungen - das sei alles sehr gut umgesetzt worden.

In der Tat hat auch die Recherche der Redaktion am ersten Tag der Wiederöffnung ergeben, dass die Vorgaben aus der Corona-Schutzverordnung gut umgesetzt und den örtlichen Gegebenheiten angepasst wurden. So hat ein Geschäft zum Beispiel eine Regelung getroffen, die sicherstellt, dass Kunden durch eine Tür rein kommen und durch eine andere Tür das Geschäft verlassen können.

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