Corona-Krise in Selm: Bußgelder bisher nicht nötig - Selmer halten sich ans Kontaktverbot

Corona-Krise

Mittlerweile gilt das von der NRW-Landesregierung verhängte Kontaktverbot seit vier Tagen. Halten sich die Selmer daran? Sind gar schon Bußgelder oder Strafen verhängt worden?

Selm

, 27.03.2020, 07:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Selmer scheinen sich ans Kontaktverbot zu halten. Auch auf den gesperrten Spielplätzen. Bußgelder hat es bisher nicht gegeben.

Die Selmer scheinen sich ans Kontaktverbot zu halten. Auch auf den gesperrten Spielplätzen. Bußgelder hat es bisher nicht gegeben. © Arndt Brede

Seit Montag, 23. März, ist das Kontaktverbot in Kraft. Ordnungsamt und Polizei haben bereits in Selm kontrolliert, ob sich die Bürger daran halten. Nur wenige Kilometer westlich, in der Nachbarstadt Olfen, hat es bereits die ersten Bußgelder in Höhe von jeweils 250 Euro für zwei Erwachsene gegeben, die sich unerlaubterweise auf der gesperrten Skateranlage in Olfen aufgehalten hatten. Wie aber sieht es in Selm mit Bußgeldern oder anderen Strafen aus?

„Wir brauchten bisher keine Bußgelder zu verhängen“, sagte am Donnerstag, 26. März, Selms Bürgermeister Mario Löhr auf Anfrage der Redaktion. „Es kam auch keine Rückmeldung von größeren Ansammlungen, die man hätte auflösen müssen“, ergänzt Beigeordnete Sylvia Engemann. „Also alles ruhig in Selm. Die Selmer Bevölkerung verhält sich gut.“

Dank an die Selmer

„Wir sind mehr als zufrieden, dass es keine Meldungen von Ordnungsamt und Polizei gibt“, erklärt Bürgermeister Löhr. „Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Selmer Bürgern, dass sie so umsichtig reagieren.“ Er hoffe, dass sie weiter diese Disziplin beibehalten, so Löhr. „Das wird natürlich von Tag zu Tag schwieriger.“

Die Stadt werde weiterhin die Einhaltung des Kontaktverbotes kontrollieren. „Am Wochenende sogar verstärkt“, berichtet Sylvia Engemann. Mario Löhr bekräftigt: „Wir haben den Außendienst auch noch weiter aufgestockt.“

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