Das Bürgerbüro schließt Anfang November für eine Software-Umstellung. © Bludau
Bürgerbüro Selm

Bürgerbüro macht zwei Wochen Pause: Terminvergabe verzögert sich

Warten auf Terminvergabe: Nutzer auf Facebook kritisieren lange Wartezeiten beim Bürgerbüro Selm. Dafür gibt es aber einen wichtigen Grund.

Wer für den November einen Termin im Bürgerbüro Selm machen will, muss sich derzeit etwas gedulden. Denn die Computer des Bürgerbüros erhalten eine andere Software. Das Büro schließt für diesen Zweck für einen Tag am 26. Oktober. Vom 29. Oktober bis 10. November wird das Bürgerbüro durchgehend geschlossen bleiben, sagt Malte Woesmann, Pressesprecher der Stadt Selm. Nach der Umstellung können wie gewohnt Termine online genommen werden.

Zuletzt gab es in einer Selmer Facebook-Gruppe Kritik für das Online-Reservierungssystem. Nutzer fragten, wann die Termine für November endlich geöffnet würden. Einige äußerten ihren Unmut darüber, dass im Oktober keine freien Plätze zur Verfügung stehen. „Es ist lächerlich mit den Terminen“, schreibt eine Nutzerin.

Software-Umstellung verzögert Termin-vergabe

Dass es keine freien Termine mehr gebe, habe etwas mit der Dauer der Termine zu tun, erklärt Woesmann. „Das Beantragen eines Personalausweises dauert nun einmal länger.“ Zudem fehlen Aufgrund der Schließung bereits im Oktober zwei Tage zur Terminvergabe.

Termine können beim Bürgerbüro immer für vier Wochen im Voraus gebucht werden. „Es gibt genauso viele Termine pro Tag wie immer“, sagt Woesmann. Durch die Software-Umstellung verzögere sich natürlich nun die Terminvergabe. Diese soll aber in etwa einer Woche wieder freigegeben werden. Für besonders dringende Angelegenheiten werde es zudem eine individuelle Lösung geben, so Woesmann.Zu erreichen ist die Zentrale über die Rufnummer 02592 690.

Die Nutzung des Online-Tools sei gut angenommen worden, sagt Woesmann. Es war ohnehin für das Jahr 2021 geplant, die Terminvergabe online einzuführen. Corona habe das Ganze um ein Jahr vorgezogen.

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Obwohl nicht in Dortmund geboren, bin ich doch eng mit dieser Perle des Ruhrpotts verbunden. Eine Stadt durch die Augen eines Journalisten kennenzulernen, das fasziniert mich. Seit Oktober 2017 arbeite ich für die Ruhrnachrichten und bin seit April 2020 Volontärin.
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Denise Felsch

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