Diese Absperrungen sind jetzt am Rodelhügel angebracht. © Günther Goldstein
Absperrung

Betonsperren am Auenpark: Das hat es mit der Absperrung auf sich

Seit Mittwoch (6. Januar) stehen Betonsperren vor dem sogenannten Rodelhügel im Selmer Auenpark. Die Stadt erklärt, was es mit der Absperrung auf sich hat.

Viele Selmerinnen und Selmer dürften am Mittwoch (6. Januar) erstaunt geschaut haben, als am sogenannten Rodelhügel im Selmer Auenpark mehrere Betonabsperrungen aufgestellt wurden. „Ich habe mich gewundert, was der Lkw da am Eingang zum Auenpark macht“, sagt ein Selmer, der unsere Redaktion angerufen und erstaunt über den Aufbau war.

Seinen Namen möchte er aber nicht in diesem Bericht lesen. Er habe sich die Szenerie angeschaut, wie mehrere der schweren Absperrungen aus Beton aufgestellt worden sind. „Terrorsperren“, nennt der Mann sie. „Ich bin erstaunt, dass die Stadtwerke da so viel Arbeit reinstecken“, sagt er. Wo es doch wichtigere Arbeit gebe.

Doch was genau steckt denn nun hinter den Absperrungen? Geht es wirklich um Terror-Abwehr, oder möchte man damit in der Corona-Zeit größeren Andrang verhindern? „Mit Corona hat das nichts zu tun“, erklärt dazu Selms Stadtsprecher Malte Woesmann. Die Betonsperren seien nur temporär aufgestellt worden. „In der kommenden Woche sollen Umlaufsperren angebracht werden“, erklärt Woesmann. Umlaufsperren, auch bekannt als Umlaufgitter, sind Hindernisse, die häufig auf Radwegen zu finden sind.

Mehrere von den Sperrungen wurden angebracht. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

Auch in Selm sollen sie der Sicherheit dienen, wie Malte Woesmann sagt. Sie sollen dafür sorgen, dass man mit Inlinern oder Fahrrädern nicht in einem Zug die Rampe am Hügel herunterrauschen kann. Mit Rollatoren soll die Strecke so aber dennoch nutzbar sein. Sobald die Umlaufsperren angebracht seien, würden dann auch die Betonsperren wieder abgebaut, sagt der Stadtsprecher.

Über die Autorin
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Ich bin neugierig. Auf Menschen und ihre Geschichten. Deshalb bin ich Journalistin geworden und habe zuvor Kulturwissenschaften, Journalistik und Soziologie studiert. Ich selbst bin Exil-Sauerländerin, Dortmund-Wohnerin und Münsterland-Kennenlernerin.
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Sabine Geschwinder

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