Pascal Harder musste bei GS Cappenberg mit einigen Spieler-Absagen umgehen. © Jura Weitzel
Fußball

Zwei Sommer-Neuzugänge überraschen bei Grün-Schwarz Cappenberg

Ein Neuer war dabei für die Kreisliga D eingeplant und der andere schonmal an der Ersten Mannschaft gescheitert. Andere Spieler sagten GS-Trainer Pascal Harder im Sommer ab.

Für GS-Cappenberg-Trainer Pascal Harder haben sich zwei Sommer-Neuzugänge ganz besonders hervorgetan, mit denen er vor der Saison eigentlich gar nicht geplant hatte.

Neue Spieler für den Fußball-A-Ligisten zu rekrutieren, das fiel Harder in diesem Sommer generell nicht leicht. „Wegen Corona haben viele Spieler die wir angefragt haben, abgesagt, weil sie ihren jetzigen Verein nicht im Stich lassen wollten“, sagt der GSC-Trainer.

Einer entschied sich dann aber doch für einen Wechsel, wollte kurioser Weise aber erstmal für die Dritte Mannschaft der Cappenberger spielen. Frederik Jäger kam nämlich vom Werner SC, um mit seinem Bruder in der Kreisliga D zusammen zu spielen.

Doch es kam anders, denn Jäger machte den Trainer der Ersten Mannschaft schon wegen seiner physischen Erscheinung direkt auf sich aufmerksam. „Der hat wohl ein Jahres-Abo bei McFit“, sagt Harder und lacht.

„Von Frederik war ich wirklich sehr begeistert. Er hat dann auch mal mit der Ersten trainiert und auch da gute Ansätze gezeigt, dann haben wir ihn auch direkt bei den Testspielen ausprobiert“, so Harder. Scheinbar mit Erfolg, denn Jäger entwickelte sich im Laufe der bislang stattgefundenen Saison zu einem Stammspieler bei Cappenberg.

Ein weiterer Neuzugang ist eigentlich gar kein richtiger. Bastian Tobinski war in der Vergangenheit schon einmal im Kader der Ersten Mannschaft, konnte sich damals aber nicht durchsetzen und spielte fortan für die Reserve.

Bastian Tobinski wagt neuen Anlauf

Bastian Tobinski ist ohne Gehör auf die Welt gekommen. Deswegen gab es bei seinem ersten Versuch in der Mannschaft Fuß zu fassen auch Verständigungsprobleme, wenn über taktische Dinge gesprochen wurde.

Doch seit diesem Sommer haben sie in Cappenberg dafür eine Lösung gefunden, wie Pascal Harder erzählt. „Basti spielt bei uns auf der linken Seite. Als offensiver Außenspieler hat er das Spiel vor sich und ist weniger auf Absprachen angewiesen.“

Für den Fall, dass es aber doch mal nötig ist, haben Tobinski und seine Mitspieler Handzeichen vereinbart. „Es gibt Klatsch-Zeichen oder der Finger wird geschwungen für Dreh-Bewegungen. Die Jungs verstehen sich“, sagt der GSC-Trainer.

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Ist passionierter und aktiver Sportler aus dem schönen Bergischen Land und seit 2011, ursprünglich wegen des Studiums, im Ruhrgebiet unterwegs. Liebt die Kommunikation mit Menschen im Allgemeinen und das Aufschreiben ihrer Geschichten im Speziellen.
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