Im GSC-Sportpark gibt es einen Neuzugang. © Jura Weitzel
Fußball

Wechsel mit Wehmut: GS Cappenberg holt kreativen Malocher von Westfalia Vinnum

In der vergangenen Saison lief es bis zur Annullierung für GS Cappenberg II sehr ordentlich. Für die neue Spielzeit verstärkt sich GSC II mit einem Spieler, der aus der A-Liga kommt.

Nur vier Tore in sieben Spielen schoss die erste Mannschaft von Westfalia Vinnum in der Fußball-Kreisliga A Unna-Hamm. Nach Annullierung der Saison fand sich das Team auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. GS Cappenberg ll hingegen spielte schon in der vergangenen Spielzeit in der Kreisliga B stark auf und bedient sich nun in Vinnum und verstärkt sich mit einem altbekannten Gesicht.

Für die neue Saison verstärken die Cappenberger ihre zweite Mannschaft mit Rückkehrer David Meyer. Der 30-Jährige war vor drei Jahren von Cappenberg nach Vinnum gewechselt und wird nun wieder die Offensivreihe der Grün-Schwarzen verstärken.

David Meyer blickt wehmütig auf Zeit bei Westfalia Vinnum zurück

Auf seine Zeit mit seinen alten Vinnumer Mannschaftskameraden blickt Meyer allerdings nicht ohne Wehmut zurück: „Das sind alles top Jungs, auf und neben dem Platz, da kann man nichts gegen sagen. Aber die letzten Saisons waren schwierig und ich wurde oft auf Außen eingesetzt. Im Zentrum hätte ich mehr Bälle bekommen und mehr Einfluss aufs Spiel nehmen können.“

David Meyer tauscht in der neuen Saison das gelbe Trikot von Westfalia Vinnum gegen das von Grün-Schwarz Cappenberg.
David Meyer tauscht in der neuen Saison das gelbe Trikot von Westfalia Vinnum gegen das von Grün-Schwarz Cappenberg. © Jura Weitzel © Jura Weitzel

Zum Wechsel zurück nach Cappenberg hat Meyer zudem auch sein Förderer aus gemeinsamen Cappenberger Zeiten, Trainer Markus Schnatmann überzeugt: „Er ist einfach ein super Typ mit viel Humor. Auf ihn lass ich nichts kommen. Er hat immer einen guten Spruch auf den Lippen“. Darüber hinaus möchte Meyer wieder erfolgreich Fußball spielen und mehr ins Spiel eingebunden werden.

Die 30-jährige Offensivkraft erhofft sich von Schnatmann, anders als in Vinnum, nicht mehr auf der ungeliebten Außenbahn, sondern auf seiner angestammten Position im offensiven Zentrum hinter den Spitzen eingesetzt zu werden. Als kreativer Malocher will er in der nächsten Saison Lücken für den Cappenberger Angriff reißen und seine Mitspieler uneigennützig in Szene setzen.

Mit seiner neuen Mannschaft verfolgt Meyer ambitionierte Ziele: „Wir wollen oben in den Top fünf mitmischen“, hält sich zum Thema Aufstieg aber vorerst noch zurück. Der gelernte Hochbau-Techniker ist nach 25 Jahren Fußballerfahrung mit allen Wassern gewaschen und weiß, dass der Aufstieg mit Cappenberg ll in die Kreisliga A kein Selbstläufer wird. „Der Aufstieg wird schwierig, unser Ziel ist es aber in jedem Fall, oben mitzuspielen.“

GS Cappenberg versucht den Angriff auf die Aufstiegsplätze

Angesichts der guten Leistungen der letzten Spielzeit spricht allerdings vieles dafür, dass die Cappenberger mit ihren personellen Verstärkungen nächste Saison vielleicht sogar den direkten Aufstiegsplatz eins angreifen können. Aus vier Spielen holte GSC drei Siege und ein Unentschieden und ging somit ungeschlagen auf dem dritten Tabellenplatz aus der annullierten Spielzeit hervor.

Die vor den Cappenbergern platzierten Mannschaften des Königsborner SV ll und der SG Massen ll hatten zudem jeweils ein Spiel mehr. Vielleicht gelingt in der kommenden Saison mit Rückkehrer David Meyer der ganz große Wurf in Richtung Kreisliga A.

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