Zum zweiten Mal in Folge wird die Sport-Gala des KreisSportBunds Unna in diesem Jahr ausfallen. 2022 soll das Event aber wieder stattfinden. © KSB Unna
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Sport-Gala muss auch 2021 ausfallen – ein Preis wird trotzdem vergeben

Schon im vergangenen Jahr konnte die Sport-Gala des KreisSportBunds wegen der Pandemie nicht stattfinden. Dieses Jahr fällt sie ebenfalls aus. Ein Preis wird dennoch verliehen.

Sie war bislang immer ein großes Fest mit Showacts und hohem politischen Besuch aus dem Kreis Unna – die Sport-Gala in der Unnaer Erich-Göpfert-Stadthalle, die der KreisSportBund (KSB) Unna erstmals 2017 ausgerichtet hat. Bei dem Event werden unter anderem die Sportlerin und der Sportler sowie die Mannschaft des Jahres aus dem Kreis Unna des vorausgegangen Jahres gekürt.

Bei der letzten Sport-Gala im Jahr 2019 setzte sich der Fußball-Oberligist Holzwickeder SC in der Kategorie „Mannschaft des Jahres 2018“ durch. Die Einzelpreise gingen an die Wernerin Anna Schulte (Korfball) und an den Böner Jan-Philipp Struck (Laufen).

Sport-Gala ohne Publikum? „Überhaupt keine Option“

Bereits 2020 musste die Sport-Gala wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Und auch in diesem Jahr haben die Veranstalter des KSB keine Möglichkeit gesehen, dieses Event in würdigem Maße durchzuführen. „Wir wollen keine halben Sachen machen. Wir haben gesagt: Wenn wir es machen, dann richtig“, erklärt Björn Hebeler, Leiter Marketing & Events beim KSB.

Überreicht wird bei der Sport-Gala der einzigartige Pokal „UNion“ an ausgewählte Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften aus den Städten und Gemeinden im Kreis Unna. © KSB Unna © KSB Unna

Die Gala ohne Publikum durchführen, so Hebeler, sei „überhaupt keine Option“ gewesen. „Das Event und das ganze Drumherum waren bisher doch gerade das Schöne für die Sportler“, sagt der KSB-Mann. Deshalb wird es nach 2019 auch für das Jahr 2020 keine Mannschaft und keine Sportlerin und Sportler des Jahres im Kreis Unna geben – wie auch nicht in den einzelnen Kommunen.

Sportsozialpreis soll 2021 trotzdem vergeben werden

Auf einen Preis – so haben sie sich festgelegt – wollten sie beim KSB dann aber doch nicht verzichten: den Sportsozialpreis. Der ging bei der bislang letzten Sport-Gala an Gérard van den Elzen, den Blindenlaufführer vom Lauf- und Walking-Treff Unna. Weitere Geehrte waren in dieser Kategorie die Eheleute Christa und Werner Herrmann vom TVG Kaiserau sowie der Integrations-Cup Fröndenberg.

„Das ist immer der Preis der Politik“, sagt Hebeler. Für den bekomme der KSB Gelder, die er an die Nominierten ausschüttet. Der Sonderpreis geht an die Menschen, die sich in außerordentlichem Maße sozial für den Sport engagieren. Die Auswahl trifft der KSB gemeinsam mit Jens Schmülling, dem Beisitzer im SPD-Fraktionsvorstand im Kreistag des Kreises Unna.

Auswahl trifft der KSB gemeinsam mit der Politik

Zuvor erkundigen sie sich bei den Bürgermeistern der einzelnen Kommunen im Kreis Unna, welche Personen für diesen Preis infrage kommen. „Im März wollen wir uns zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen“, sagt Hebeler.

Der Sportsozialpreis für das Jahr 2020 soll in diesem Jahr also vergeben werden. Die Frage ist nur: wie? „Wir wissen es noch nicht zu 100 Prozent. Wir wollen den Preis im Spätsommer oder Herbst vergeben. Vielleicht geht es bis dahin ja auch schon wieder mit Publikum. Ansonsten machen wir es in einem kleinen Rahmen“, so Hebeler weiter.

Nächster Anlauf für Sport-Gala im Jahr 2022

Schon jetzt hat der KSB entschieden, dass es aber 2022 wieder eine Sport-Gala geben wird. Auf der Homepage des KSB schreibt der Verein: „Wir im KSB Unna haben uns nach Gesprächen mit Partnern und der Sportszene für einen Neustart im März 2022 in der Hoffnung entschieden, wieder belastbare Wettkampfergebnisse aus 2021 zu haben.“ Dann sollen auch die hervorragenden Sportlerinnen und Sportler der Jahre 2019 und 2020 als Gäste eingeladen werden.

Über den Autor
Volontär
Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
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Marcel Schürmann

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