Bei GS Cappenberg gibt es einen Rückkehrer. © Jura Weitzel
Fußball

Rückkehrer bei GS Cappenberg: „Er hat mich belabert, da konnte ich nicht absagen“

GS Cappenberg II gehörte in der abgelaufenen Saison bereits zu den Spitzenkräften der Kreisliga B. Für die neue Spielzeit rüstet GSC mit einem Rückkehrer auf, bei dem Überzeugungsarbeit notwendig war.

Die Fußball-Kreisliga B Unna/Hamm kann sich warm anziehen, denn GS Cappenberg holt den nächsten Hochkaräter aus der Kreisliga A für seine zweite Mannschaft. Mit dieser weiteren Verstärkung beweist Trainer Markus Schnatmann nach der Verpflichtung von David Mayer auch sein Händchen für Transfers auf überregionaler Ebene.

Florian Schuch kommt nach der Sommerpause von SV Eintracht Grumme aus der Kreisliga A Bochum nach Cappenberg. Dabei zeigen sich deutliche Parallelen zum Meyer-Transfer zuvor. Wie Meyer, kommt auch Schuch aus einer höheren Spielklasse und hat bis 2016 schonmal unter Trainer Markus Schnatmann bei Cappenberg gespielt.

Markus Schnatmann ist ein Grund für den Wechsel zu GS Cappenberg

Und genau wie Meyer hält auch Schuch große Stücke auf den Coach der Cappenberger: „Eigentlich hatte ich aus Zeitgründen überlegt aufzuhören, dann rief Markus Schnatmann an und hat mich belabert, da konnte ich einfach nicht absagen. Er organisiert auf und neben dem Platz viel, ist immer für den Verein da. Das rechne ich ihm hoch an und sorgt für eine Atmosphäre, in der ich mich wohlfühle“, meint Schuch.

Der BWL-Student wechselte 2016 aufgrund seines Studiums in Bochum mit der Ambition zu Eintracht Grumme, sich auch in der Kreisliga A durchzusetzen. „Der Wechsel nach Bochum damals war eine Umstellung. Dort wird anders gespielt; urbaner, könnte man sagen. Dort gibt es mehr Nickligkeiten als im ländlichen Kreis Unna/Hamm.“

Florian Schuch verstärkt die Reserve von GS Cappenberg.
Florian Schuch verstärkt die Reserve von GS Cappenberg. © GS Cappenberg © GS Cappenberg

Der 27-Jährige biss sich jedoch bei Grumme als Außenstürmer durch und stellte dort trotz seiner Körpergröße von 1,82 Meter unter anderem seine Qualitäten im Kopfballspiel unter Beweis. Schmal und leichtfüßig, passt Schuch ins selbe Profil wie David Meyer. Trainer Schnatmann setzt nächste Saison wohl auf eine laufintensive und schnelle Offensivreihe.

Der Neuzugang ist auf der Außenbahn eingeplant, wurde in seiner Cappenberger Vergangenheit aber durchaus auch schon von Schnatmann als Mittelstürmer eingesetzt. Dabei schoss Schuch in einer Saison sogar über 20 Tore für Cappenberg und wird somit durchaus für Torgefahr sorgen können.

Florian Schuch geht mit Ehrgeiz in die Saison

Neben dem Platz ein ruhiger Typ, lässt der Controller bei RWE aber durchaus gesunden Ehrgeiz im Hinblick auf die nächste Saison durchblicken: „Cappenberg hat die letzten beiden Spielzeiten in der Kreisliga B auf dem dritten Platz abgeschnitten. Im Fußball will man sich nach Möglichkeit immer verbessern. Unser Ziel kann es daher nicht sein, Vierter zu werden.“

Das ist eine deutliche Ansage an die Konkurrenz um die Top-Platzierungen, die Cappenberg und Florian Schuch in der nächsten Saison in jedem Fall auf dem Zettel haben sollte.

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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