GSC-Trainer Pascal Harder beklagt einen Ausfall. © Jura Weitzel
Fußball

Neuzugang von GS Cappenberg ist gleich verletzt und hat sogar noch Glück

Die Leistung von GS Cappenberg im Test gegen Teutonia Waltrop ist überzeugend. Weniger erfreulich ist, dass GSC Verletzte zu beklagen hat. Einer ist gerade erst neu am Kohuesholz.

Eigentlich war der Samstag für GS Cappenberg kein schlechter Tag. Zwar unterlag der Fußball-A-Ligist mit 0:1 gegen Teutonia SuS Waltrop, zeigte gegen den Bezirksligisten aber eine ansprechende Leistung. Trainer Pascal Harder war mit dem Ergebnis und dem, was die Grün-Schwarzen auf dem Platz gezeigt haben, zufrieden. Glücklich wird der GSC-Coach am Samstag nach dem Spiel aber nicht gewesen sein.

Lukas Glaser verletzt sich

Gleich zwei Verletzte hatte Harder zu beklagen. Einer von ihnen: Lukas Glaser, der erst vor einigen Wochen zu den Cappenbergern gestoßen war. „Es ging alles ziemlich schnell, ganz genau weiß ich nicht, wie das passiert ist“, erzählt der Spieler selbst. Die Situation hat er so in Erinnerung: „Es kam zu einem Pressball, in den ich mit dem rechten Fuß reingegangen bin. Mit dem linken bin ich gleichzeitig im Boden hängengeblieben.“

Lukas Glaser (r.) blieb im Boden hängen und wird GS Cappenberg nun fehlen.
Lukas Glaser (r.) blieb im Boden hängen und wird GS Cappenberg nun fehlen. © Jura Weitzel © Jura Weitzel

Eine genaue Diagnose gibt es nicht, einen Arzt hat Glaser nicht besucht. „Mein Knie ist nur dick und ich humpele“, berichtet er. Der 26-Jährige vermutet eine Bänderdehnung im Sprunggelenk. Glaser nimmt daher an, dass etwa drei bis vier Wochen nicht an Fußball zu denken ist. „Das hängt einfach davon ab, wie es mir geht“, sagt er. „Ich hoffe einfach, dass ich nicht allzu lange ausfalle, aber das kann ich schlecht vorhersagen.“

Gleichzeitig hat der Stürmer zwiespältige Gefühle. „Im Prinzip bin ich noch gut weggekommen“, weiß Glaser um sein Glück im Unglück. Immerhin wäre auch ein Bänderriss im Bereich des Möglichen gewesen.

Verletzung im zweiten Spiel für GS Cappenberg

Andererseits ist Glaser gerade erst in Cappenberg gelandet. Die Partie gegen Waltrop war das zweite Spiel, in dem er das grün-schwarze Trikot trug. „Das ist superärgerlich“, meint Glaser daher auch. „Es ist einfach superschade, dass einen das zurückwirft.“

Der GSC-Neuzugang bleibt aber auch pragmatisch – und gibt sich gleichzeitig kämpferisch: „Dann greife ich halt an, wenn ich wieder fit bin“, sagt Glaser. Es ginge ohnehin nur vorwärts, wenn man nach vorne schaue, glaubt Lukas Glaser: „Man muss positiv sein.“

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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