Auch für die Hallensportler gibt es wieder mehr Freiheiten. © Folty
Sport

Neue Freiheiten: Sport mit bis zu 100 Personen wieder erlaubt – aber nicht für alle

Ab Freitag gelten neue Corona-Regeln für den Sport in Nordrhein-Westfalen. Und es sieht wieder freundlicher für alle Sportbegeisterten aus.

Die Landesregierung hat neuen Corona-Regeln vorgestellt. Die greifen ab Freitag. Voraussetzungen sind stabile Zahlen in den unterschiedlichen Inzidenzstufen. Stabil bedeutet, dass an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (der Samstag zählt auch), die Zahlen unter dem geforderten Inzidenzwert liegen. Nach einem Tag Pause greifen dann die neuen Lockerungen.

In den neuen Regeln gibt es nicht nur Lichtblicke für den Sport im Freien, sondern auch für den in den Hallen. Bei einer stabilen Inzidenz von unter 35 zum Beispiel dürfen im Freien und in der Halle 100 getestete Sportler zusammen aktiv sein.

Inzidenz bis 35 (Inzidenzstufe 1)

  • Kontaktsport ist außen und innen mit bis zu 100 getesteten, genesenen oder geimpften Sportlern möglich.
  • In Gruppen von bis zu 25 jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen ist das Training erlaubt. Ohne Tests.
  • Für Sportveranstaltungen gilt: Im Außenbereich sind sie mit mehr als 1000 Zuschauern erlaubt. Im Innenbereich dürfen es bis zu 1000 Zuschauer sein, die aber getestet, genesen oder geimpft sein müssen – liegt auch die landesweite Inzidenz bei höchstens 35, entfällt diese Auflage. In beiden Fällen darf die Kapazität maximal zu einem Drittel ausgelastet sein, außerdem sind ein Sitzplan und eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster nötig.
  • Sportfeste sind ab 1. September ohne Begrenzung der Personenzahl möglich. Die Teilnehmer müssen aber getestet, genesen oder geimpft sein. Außerdem muss ein genehmigtes Konzept vorliegen.
  • In Gruppen von bis zu 25 jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen ist das Training erlaubt. Ohne Tests.
  • Der Zutritt von Zuschauerinnen und Zuschauern zu Sportveranstaltungen im Freien ist für mehr als 1000 Personen, höchsten aber einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität, möglich.
  • Der Zutritt von Zuschauerinnen und Zuschauern zu Sportveranstaltungen in Innenräumen bis zu 1000 Personen, höchstens aber einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität, mit Negativtestnachweis auf fest zugewiesenen Sitz- oder Stehplätzen, ist erlaubt. Es muss Rückverfolgbarkeit gewährleistet werden.

Inzidenz über 35 bis 50 (Inzidenzstufe 2)

  • Außen ist Kontaktsport mit bis zu 25 Menschen möglich – innen mit zwölf. In diesen Fällen muss man getestet, geimpft oder genesen sein und seine Kontaktdaten hinterlassen. Außerdem ist kontaktfreier Sport mit beliebig vielen Menschen möglich. Ohne Tests.

  • In Gruppen von bis zu 25 jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen ist das Training erlaubt. Ohne Tests.

  • Der Zutritt von Zuschauerinnen und Zuschauern zu Sportveranstaltungen im Freien ohne Negativtestnachweis und mit bis zu 1000 Personen, höchstens aber einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität.
  • Der Zutritt von Zuschauerinnen und Zuschauern zu Sportveranstaltungen in Innenräumen bis zu 500 Personen mit Negativtestnachweis auf fest zugewiesenen Sitz- oder Stehplätzen ist erlaubt. Es muss Rückverfolgbarkeit für die Zuschauer auf den Sitz- und Stehplätzen sichergestellt werden.

Inzidenz über 50 bis 100 (Inzidenzstufe 3)

  • Kontaktfreier Außensport auf und außerhalb von Sportanlagen ist mit bis zu 25 Menschen möglich. Freibäder sind zur Sportausübung für Getestete, Genesene oder Geimpfte geöffnet.

  • In Gruppen von bis zu 25 jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen ist das Training erlaubt. Ohne Tests.
  • Für Sportveranstaltungen gilt: Sie sind mit bis zu 500 getesteten, genesenen oder geimpften Zuschauern erlaubt. Nötig sind ein Sitzplan und eine prozentuale Kapazitätsbegrenzung.
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Sportredaktion Dortmund
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Thomas Schulzke

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